Suzlon lässt nicht locker

Damit übertrumpfte Suzlon den französischen Atomenergiekonzern Areva, der sein Angebot am 15. März auf 140 € erhöht hatte. Das berichtet die Financial Times Deutschland, die außerdem darauf hinweist, dass Suzlon nach dem jüngsten Vorstoß zunehmend in die Kritik von Analysten gerät.

Einen Großteil der Übernahmekosten wird Suzlon vermutlich durch Schulden decken müssen. Repower wird aufgrund der neuen Offerte insgesamt mit 1,22 Mrd. € bewertet. Über ein Tochterunternehmen erwarb Suzlon eigenen Angaben zufolge inzwischen 7,7 % der Repower-Anteile. Außerdem hält die portugiesische Martifer-Gruppe, die gemeinsam mit Suzlon die Übernahme betreibt, 25,4 % der Aktien.

Begonnen hatte das heftige Werben um Repower am 22. Januar, als Areva 105 € je Aktie anbot. Schon am 9. Februar überraschte Suzlon die Branche mit einem deutlich höheren Angebot (126 €) und begründete diese opulente Offerte unter anderem mit dem Willen, durch die Übernahme von Repower unter die ersten drei des Weltmarktes aufzusteigen.