Neue VDI-Richtlinie zur Abrechnung von Solaranlagen

26.08.2016

Bei kombinierten Heizsystemen, die auf Solaranlagen zur Unterstützung setzen, müssen die anteiligen Kosten für Heizung und Trinkwassererwärmung gemäß Heizkostenverordnung ermittelt werden. Die neue Richtlinie VDI 2077 Blatt 3.3 soll bei der Kostenaufteilung solcher kombinierten heiztechnischen Anlagen helfen.

Die neue Richtlinie VDI 2077 Blatt 3.3 hilft bei der Kostenaufteilung  auf die Bereiche „Heizung“ und „Trinkwassererwärmung“. Blatt 3.3 zeigt allgemeine Methoden zur Erfassung und Ermittlung der Energieanteile und zur Kostenaufteilung in verbundenen Anlagen mit Solarunterstützung in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden messtechnischen Ausstattung auf. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Kollektorfläche größer ist als das 0,03-Fache der Nutzfläche der Nutzeinheiten. Solare Nahwärmekonzepte und Anlagen mit saisonalen Speichern sind nicht Teil dieser Richtlinie. Mithilfe der neuen Richtlinie sollen Nutzer nachvollziehbar und rechtssicher Solaranlagen im Rahmen der Heizkostenabrechnung berücksichtigen können.

Die neue Richtlinie VDI 2077 Blatt 3.3 „Verbrauchskostenabrechnung für die technische Gebäudeausrüstung; Wärme- und Warmwasserversorgungsanlagen; Kostenaufteilung bei Solaranlagen“ kann auf Deutsch und Englisch beim Beuth Verlag für 107,- € bestellt oder direkt heruntergeladen werden. Herausgeber ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik.

Die Richtlinie ist ab sofort in deutsche/englischer Sprache zum Preis von EUR 107,- beim Beuth Verlag erhältlich. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil bei allen VDI-Richtlinien.

Tanja Peschel / VDI