E-miglia: Der zweite Tag - von Bruck nach Bozen

Foto: Energiebau
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Am zweiten Tag der Elektrorallye E-miglia stand Königsetappe an, die schwierige Sonderprüfung den Großglockner hinauf. Alle Teams mussten die 13 km Hochalpenstraße in möglichst genau 14 Minuten fahren. Die Co-Pilotinnen der beiden Energiebauteams Anna Baumeister und Sabine Kress berechneten ein Stundenmittel von 54 km/h. „Das ist amtlich. Wir haben gute 20 Spitzkehren vor uns“, erklärte Tim Ruhoff, Fahrer des ersten teams, kurz vor dem Start. Dann ging es los.

 

Das Serviceteam bleibt liegen

Das Team 2 hatte größten Spaß bei der Bergwertung: „Eine geniale Serpentinenstraße, die sportlich gefahren werden muss, um exakt oben zu sein“, begeisterte sich Pilot Christian Minor beim kurzen Stopp am Checkpoint Edelweißspitze auf spektakulären 2.571 Metern. Dann brauste er direkt den Berg hinab, wobei die Elektromobile wieder etwas Energie zurückgewinnen konnten. Bei Autos mit Benzinmotor geht das bekanntlich nicht, lediglich die Bremsen laufen heiß! E-Mobile verursachen dagegen nur Reifenabrieb-Geräusche. Und plötzlich erfüllte die Bergluft tatsächlich der Geruch von heißgelaufenen Bremsen. Der Energiebau Servicewagen musste eine Zwangspause einlegen – und Ihre Teams in Richtung Italien davonziehen lassen.

 

Spannung auf dem Weg nach Bozen

„Das war knapp. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen und wussten nicht, ob wir es bis oben schaffen“ erklärte Benjamin Franke vom Team BEM, die mit lediglich 7 Km Restreichweite oben ankamen. Danach konnten sie wieder genug Energie für die restliche Strecke zurückgewinnen.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter Richtung Etappenziel Bozen. Am Ende reichte es knapp für Team 1 und 2 und sie kamen rechtzeitig an. „Eine gemütliche Spazierfahrt war das nicht. Wir sind sehr gespannt auf das Gesamtklassement“, erklärte eine erschöpfte aber lächelnde Sabine Kress.  

 

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