Göteborg Energi will 100 MW Holzgas produzieren

Ende dieses Jahres will M + W Zander die Studie abschließen. Dann wird der potenzielle Investor Göteborg Energi entscheiden, wie das Anlagenkonzept aussehen soll und ob M + W Zander tatsächlich Generalunternehmer wird.

Die Stuttgarter haben für die Anlage das Prinzip der Wasserdampfvergasung ins Auge gefasst: Der Vorteil: Im Vergleich zu anderen am Markt befindlichen Verfahren wie der Holzvergasung mit Luft ist bei diesem Verfahren der Anteil der Gase höher, die zu Methan umgewandelt werden können. Für die Gasleistung von rund 100 MW benötigt die Anlage eine Brennstoffleistung von etwa 160 MW in Form von Holzhackschnitzeln.

M + W Zander greift dabei auf die Unternehmen Repotec Umwelttechnik GmbH, Wien, und CTU – Conzepte Technik Umwelt AG, Winterthur, zurück. Diese haben im Österreichischen Güssing bereits eine Anlage realisiert, die seit einigen Jahren nach diesem Verfahren eine Holzleistung von 8 MW in Gas umsetzt. M + W Zander hat bisher eine Pilotanlage nach dem Verfahren der gestuften Reformierung geplant.