eno zufrieden mit Auslandsgeschäft

Frankreich und Schweden entwickeln sich für eno zu wichtigen Auslandsmärkten (Foto: eno energy)
Frankreich und Schweden entwickeln sich für eno zu wichtigen Auslandsmärkten (Foto: eno energy)
18.01.2016

Mit dem Verkauf des französischen Windparks Mohon zum Jahresende 2015 und der Ausweitung der Aktivitäten in Schweden forciert eno sein Auslandgeschäft. In Schweden sei inzwischen eine eigene Servicegesellschaft vor Ort nötig.

Die Bauarbeiten für den Windpark Mohon in der Bretagne haben bereits begonnen. Mitte des Jahres soll der an die CEE-Wind-Beteiligungs GmbH & Co. KG und Lampe Alternative Investments S.A. veräußerte Windpark mit 20 MW Nennleistung und Nabenhöhen von 105 m in Betrieb gehen. „Es war für uns besonders erfreulich, mit Mohon ein großes Projekt aus unserer französischen Pipeline verkaufen zu können“, sagt der kaufmännische Leiter der eno energy GmbH, Robert Jantzen. „Wir arbeiten an der kontinuierlichen Umsetzung unserer Projekte und haben bereits den nächsten eno-Windpark in der Region Pays de la Loire im Visier.“

In Schweden hat eno 2015 Windenergieanlagen mit 11 MW Nennleistung in Betrieb genommen und verkauft. Weitere Anlagen des Typs eno 100 stehen kurz vor der Errichtung. „Unsere schwedischen Kunden sind nicht zuletzt wegen des hohen Ertrages der eno 100 – es konnten Spitzenwerte von bis zu 4.000 MWh pro Maschine im zweiten Halbjahr 2015 erreicht werden – sehr zufrieden. Für 2016 rechnen wir von dort mit einem ähnlichen Auftragseingang wie im vergangenen Jahr“, sagt Jantzen. Die kontinuierlich wachsende Anzahl der eno-Turbinen in Schweden mache laut Jantzen nun die Gründung einer Servicegesellschaft vor Ort erforderlich.

Neben der Veräußerung von Projekten im Ausland konnte eno energy auch in Deutschland mehrere Transaktionen im vergangenen Jahr erfolgreich durchführen. Zu den insgesamt 24 verkauften Windenergieanlagen mit 63,8 MW Leistung gehören unter anderem der Windpark Plauerhagen mit 21 MW an die DEW 21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH sowie der Windpark Giesensdorf mit 6,6 MW an einen dänischen Investor.

Katharina Garus / eno

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