Deutsche Windtechnik treibt Internationalisierung voran

17.11.2015

Die Deutsche Windtechnik AG verstärkt seine Auslandsaktivitäten. Ende 2015 wird die Mitarbeiterzahl außerhalb Deutschlands 122 Personen betragen, das sind 43 Mitarbeiter mehr als Anfang des Jahres. Der Anteil des Auslandsumsatzes soll in den nächsten zwei bis drei Jahren von derzeit 12 auf 30 % steigen.

Wegen der steigenden Zahl der Kundenanfragen aus dem Ausland hat die Deutsche Windtechnik AG beschlossen, ihr internationales Servicenetz intensiv auszubauen. Wichtige Auslandsmärkte sind für das Unternehmen insbesondere Spanien, Polen und Großbritannien. Während in Spanien aktuell bereits 80 Mitarbeiter an sechs Servicestandorten rund 600 Windenergieanlagen betreuen, will die Deutsche Windtechnik die Mitarbeiterzahl in Großbritannien bis Jahresende auf 30 Personen erhöhen. In Polen will der Servicedienstleister bis Ende 2016 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 400 MW unter Vertrag haben.

Zu den weiteren Kernmärkten zählen die Niederlande und Dänemark, wo die Deutsche Windtechnik AG im September eigene Tochterfirmen eröffnet hat. Die beiden Windparks in Frankreich, die das Unternehmen seit Herbst unter Vertrag hat, werden vorerst von der Tochterfirma seebaWIND Service GmbH von Osnabrück aus betreut. In Kürze will die Deutsche Windtechnik dann auch in Frankreich eine eigene Niederlassung gründen.

„Der französische Markt hat für uns ein sehr großes Potenzial, weil Nordex- und Senvion-Anlagen hier überproportional vertreten sind. Dank der Übernahme von seebaWIND Service im Juni dieses Jahres können wir jetzt auch diese Anlagentypen kompetent im Service betreuen“, sagt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik AG. „Egal, ob großer Energieversorger, kleiner Betreiber oder Investorengesellschaft - wir haben für die verschiedensten Kundenbedürfnisse und Anlagentypen in allen Ländern Europas die passende Lösung im Programm“, ergänzt er.

Unabhängige Service-Deinstleister seien außerhalb Europas eher ungewöhnlich, berichtet Carl Rasmus Richardsen, CEO bei Deutsche Windtechnik Offshore & Consulting. "Auf den meisten Märkten ist relativ viel Überzeugungsarbeit nötig", sagt er. Den Betreibern müssten erst einmal die Vorteile eines herstellerunabhängigen Services nahegebracht werden. Am Namen Deutsche Windtechnik will das Unternehmen auch im Ausland festhalten, denn auch künftig soll dem deutschen Markt das Hauptaugenmerk gelten. 

Erster Messeauftritt im Ausland

Passend zur Internationalisierung, ist das Unternehmen mit einem Stand beim EWEA 2015 annual event in Paris erstmal auf einer Auslandsmesse präsent. Vom 17. bis zum 20. November präsentiert sich das Unternehmen am Stand K 16 sowie mit einem Vortrag auf der parallel stattfindenden EWEA Conference zum Thema „The O&M impact on LCOE – the constant challenge to get the cost of operation and maintenance down“ (Freitag, 20. November 2015, 12:00 - 13:30h).

Katharina Garus / Deutsche Windtechnik

 

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