Deutsche Windtechnik startet Service für Enercon

Die Deutsche Windtechnik bietet ab sofort Service für Enercon-Turbinen an. (Foto: Deutsche Windtechnik)
Die Deutsche Windtechnik bietet ab sofort Service für Enercon‑Turbinen an. (Foto: Deutsche Windtechnik)
16.05.2018

Der unabhängige Servicespezialist Deutsche Windtechnik hat seine Multibrand-Expertise um die Anlagentechnologie der Marke Enercon erweitert. Das Unternehmen bietet nun auf dem deutschen Markt die komplette Instandhaltung für die Enercon-Typen E-48 bis E-115 an.

Wie Deutsche Windtechnik berichtet, sind bereits erste Serviceverträge mit Enercon-Betreibern abgeschlossen worden. Die vereinbarten Dienstleistungen reichen demnach von der Basiswartung bis zum Full-Service. Wie der Anbieter betont, können die Leistungen individuell nach Wunsch des Betreibers gestaltet werden.

„Schon seit längerem kommen immer wieder Betreiber von Enercon-Anlagen aktiv auf die Deutsche Windtechnik zu und fragen nach unserem unabhängigen Service als Alternative zum Hersteller. Darauf mussten wir reagieren“, schildert Hauke Behrends, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik Service, die Beweggründe zur Erweiterung der Anlagenkompetenzen. So seien bereits die ersten Verträge für die Instandhaltung von Enercon-Maschinen der Typen E-58, E-66 und E-70 gestartet.  Das neue gegründete Team bringe viel Erfahrung und Enercon-Kompetenz in das Unternehmen ein, so Deutsche Windtechnik. Bedarfsabhängig werden weitere Mitarbeiter der Deutschen Windtechnik auf der Anlage und im Training Center in Viöl, das u.a. eine reale Enercon E-70-E4 Turbine beherbergt, fortgebildet.

Zunächst auf Deutschland begrenzt

„Auch wenn bereits erste internationale Anfragen vorliegen, werden wir vorerst nur in Deutschland Service für Enercon-Anlagen anbieten und auch hier Schritt für Schritt vorgehen“, beschreibt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik, die Strategie. „Insgesamt registrieren wir, dass unsere Multibrand-Kompetenz zunehmend gefragt ist. Insbesondere größere Betreiber mit Portfolien unterschiedlicher Anlagenhersteller, zeigen großes Interesse. Trotzdem bleiben wir uns treu und setzen auf gesundes nachhaltiges Wachstum ohne Schnellschüsse auf Kosten der Servicequalität insgesamt“, betont Matthias Brandt.

SW&W / Deutsche Windtechnik