Leitfaden: Wie ein lokales Netzwerk für die Wärmewende entsteht

Quelle: AEE
Quelle: AEE
10.06.2016

Mit der neuen Planungshilfe „Ein Netzwerk für die Wärmewende“ informiert die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) Kommunen und Bürger, wie sie ein lokales Netzwerk gründen können, um eine regenerative Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene strategisch anzugehen. Die Planungshilfe ist ab sofort bei der AEE bestellbar.

Der kurze Leitfaden vermittelt einen Überblick, wie ein Netzwerk zur Förderung der lokalen Wärmeversorgung auf Basis von Bioenergie und anderen Erneuerbaren Energien angestoßen werden kann. Zielgruppen der Publikation sind all jene, die eine strategische Planung der erneuerbaren Wärmeversorgung auf lokaler Ebene anstreben, also zum Beispiel Kommunalvertreter, Energiegenossenschaften oder Bürger und Betriebe. „Wer die Wärmewende in der eigenen Kommune plant, steht vor der Herausforderung, viele verschiedene Handlungs- und Akteursebenen umfassend zu verzahnen“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Ein Netzwerk kann diesen Prozess voranbringen. Es hilft, Synergien zu erschließen, Projektideen zu entwickeln, Konflikte aufzulösen und Fehlplanungen zu vermeiden.“ Vor dem Hintergrund der Klimaziele und der Langfristigkeit von Entscheidungen im Wärmebereich bietet sich eine strategische Wärmeplanung an. Mit ihrer Hilfe kann analysiert werden, welche Energieträger idealerweise vor Ort zum Einsatz kommen sollten, welche Effizienzziele anzustreben sind und ob und wie Wärmenetze auf kommunaler Ebene auf- oder ausgebaut werden können.

Die achtseitige Planungshilfe „Ein Netzwerk für die Wärmewende“ kann ab sofort als kostenloses Druckexemplar bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle: AEE e.V.