WIRSOL liefert Eigenverbrauchsanlage für Hochleistungskeramikhersteller

18.04.2017

Mithilfe einer von Wirsol in lediglich acht Tagen errichteten PV-Anlage plante der Hochleistungskeramikhersteller BCE Ceramics in Mannheim zukünftig 25 % des eigenen Strombedarfes selbst decken. Das Unternehmen aus dem Bereich der energieintensiven Keramikproduktion möchte mit diesem Schritt nicht nur seinen CO2-Ausstoß verringern, sondern auch deutliche Einsparungen bei den Stromkosten verwirklichen.

Die von Wirsol installierte Anlage auf dem Mannheimer Gebäudekomplex erstreckt sich über drei Gebäude. Insgesamt wurden 366 Module verbaut, deren Gesamtleisung 97 kW beträgt und die jährlich rund 91 kWh Strom produzieren sollen. Als Besonderheit betont Wirsol, dass die Installation durchdringungsfrei realisiert wurde. Dachdurchdringungen zur Befestigung können zu Wärme- beziehungsweise Kältebrücken sowie Schwachstellen in der Abdichtung führen. Zudem ist die Aufdachanlage aufgrund der flachen Aufständerung und der Dachreling nicht sichtbar.

Die größere Herausforderung bestand für WIRSOL jedoch darin, dass der Messstellenbetreiber nicht gleichzeitig der Netzbetreiber war, daher musste der Netzanschluss penibel geplant werden, damit die Produktion nicht gestört wurde. Hinzu kam die Statik des Gebäudekomplexes. Insgesamt hat die Planung des Projekts vier Wochen in Anspruch genommen. So konnte die Installation letztendlich auch zügig abgeschlossen werden.

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes wird für Betriebe immer dringender, daher denken viele energieintensive Unternehmen um und kümmern sich verstärkt um das Thema Nachhaltigkeit. Eine PV-Anlage kann eine gute Antwort auf derartige Anforderungssituationen sein. Das war auch der Grund, warum sich das mittelständische Unternehmen BCE Ceramics, das seit 30 Jahren in Mannheim ansässig ist und sich mit dem Standort verbunden fühlt, für den Bau einer Aufdachanlage entschieden hat.

„Mit den etwa 25 bis 30 % Anteil der PV-Anlage zum Bedarf gelingt es der BCE den energieintensiven Sinterungsbrand für Hochleistungskeramik CO2- neutral durchzuführen. Das ist - mit der Unterstützung eines regionalen Partners - ein Beitrag, um den „CO2- Fußabdruck“ von BCE Hochleistungskeramik umweltrelevant und nachhaltig zu verbessern“, begründen Franziska Bertsch-Würfl und Torsten Weiß, die Geschäftsführer der BCE Special Ceramics GmbH, die Entscheidung für den Bau der PV-Anlage und die Zusammenarbeit mit WIRSOL.

Philipp Kronsbein / Wirsol

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