Trianel erwirbt den Solarpark Pritzen

Auf einem Gelände des ehemaligen Braunkohletagebaus Greifenhain steht der Solarpark Pritzen nicht nur symbolisch für die Energiewende. (Foto: Trianel)
Auf einem Gelände des ehemaligen Braunkohletagebaus Greifenhain steht der Solarpark Pritzen nicht nur symbolisch für die Energiewende. (Foto: Trianel)
13.01.2016

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat über die Tochter Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) den Solarpark Pritzen erworben. Die im Sommer 2015 in der Niederlausitz errichtete Freiflächenanlage hat eine Leistung von 10 MW und ging Ende September 2015 ans Netz. Die Übernahme durch TEE erfolgte zum Jahreswechsel.

Das 20 Hektar große Areal des Solarparks Pritzen wurde in der Vergangenheit vom ehemaligen Lausitzer Braunkohletagebau Greifenhain als Reparaturplatz für Tagebaumaschinen genutzt. Nach dreimonatiger Bauzeit prägen dort gut 38.000 Solarmodule das Bild und sollen im Schnitt jährlich 10 GWh sauberen Strom erzeugen, der am Umspannwerk Großräschen in das Verteilnetz der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH eingespeist wird. Wie Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore, berichtet, ist Pritzen die erste Freiflächenanlage im Erzeugungsportfolio von TEE. Das Unternehmen plant, die Kapazitäten in den Bereichen Solarstrom und Windenergie bis 2018 auf 275 MW auszubauen.

Hinter der im September 2015 gegründeten TEE stehen neben der Trianel GmbH 38 Stadtwerke und Kommunalversorger, die im Verbund die erneuerbaren Energien ausbauen wollen. Dazu werden neue Standorte entwickelt, aber auch Bestandsprojekte wie Pritzen übernommen. „Bereits kurz nach Gründung der Gesellschaft haben wir mit dem Solarpark Pritzen für unsere kommunalen Versorger einen Park erwerben können, der genau zu unserem Portfolio passt“, betont Markus Hakes, Geschäftsführer der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG.

Ralf Ossenbrink/Trianel

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