Sunbrush mobil GmbH präsentiert Reinigungslösung für PV-Nachführsysteme

Reinigungslösung für PV-Nachführsysteme (Bild: Sunbrush mobil)
Reinigungslösung für PV-Nachführsysteme (Bild: Sunbrush mobil)
09.05.2019

Anders als bei linear aufgeständerten und fest montierten PV-Modultischen im Freiland, galt die Reinigung von Nachführsystemen als bisher schwierig, da diese oft über Schwenklager verfügen, die über die Moduloberfläche hinausragen. Konventionelle Reinigungssysteme stoßen dabei buchstäblich an ihre Grenzen, indem diese blockieren oder Schaden nehmen – die Reinigungsqualität nimmt dabei ab und der Arbeitsaufwand steigt.

Mit der X500-Bürsteder steht Solarparkbetreibern nun eine Reinigungslösung zur Verfügung, die sowohl in Höhe als auch Breite flexibel einstellbar ist. Auf Grund der neu entworfenen Bürstengeometrie gelingt es der X500 Schwenklager oder überstehende Getriebeteile unterbrechungsfrei zu reinigen, indem sich der Bürstendruck automatisch anpasst und so eine gleichmäßige Reinigungsleistung gewährleistet wird. Ähnlich wie bei der Seitenspiegelreinigung in einer Autowaschanlage, verfügt die X500 über einen vergrößerten Bürstendurchmesser, mit der sich Hindernisse problemlos überwinden und mitreinigen lassen.

Noch genauer und schneller: PV-Diagnose-Lösung

Des Weiteren zeigt das Unternehmen auf der Fachmesse Intersolar sein optimiertes PV-Diagnose- und Monitoring-System. Dabei handelt es sich um eine an dem oberen Ende des Reinigungsarms nachrüstbare Wärmebildkamera, mit der sich PV-Module thermografisch auf ihre Funktions- und Leistungsfähigkeit hin überprüfen lassen. Das seit rund vier Jahren erhältliche System ist nun dank der Weiterentwicklung der Software sowie besserer Feinabstimmung der einzelnen Komponenten in der Lage, Fehler noch genauer und schneller zu erkennen bzw. zu übermitteln. Via Cloud und intelligentem Bildbearbeitungsalgorithmus übernimmt der Rechner auch die Suche nach Hot-Spots, String-Fehlern sowie anderweitigen Moduldefekten und fasst die gesammelten Ergebnisse in vergleichbaren Leistungs- und Schadensprofilen zusammen.

Die gesammelten Daten werden entweder in der SBM-Cloud oder stationär gespeichert und sind mittels Service-App in Echtzeit auf dem Tablet mobil und live abrufbar. Die Wärmebildkamera ist mit einem GPS zur Ortung der Fehlerposition ausgestattet. Unterschiedliche Aufnahmeintervalle ermöglichen es Anwendern, die Reinigungsgeschwindigkeit individuell an den Prüfungsbedarf der Module anzupassen. Damit können Anlagenbetreiber defekte Zellen, Zellverbinder und Strangdioden vor Ort erkennen.

Halbierung der Service-Kosten möglich

Von der Kombination Modulreinigung mit Thermografie in einem Arbeitsgang profitieren vor allem Betreiber großer PV-Parks, indem sie ihre Servicekosten halbieren, Reparaturen zielgerichtet durchführen und Garantie- sowie Schadensfälle bei Versicherern und Herstellern glaubhaft geltend machen können. Das Monitoring-und Diagnosesystem erstellte Sunbrush mobil samt App in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energie- und Antriebstechnik der Hochschule Ulm.

„Als Produktions- und Entwicklungsbetrieb sind wir nah an unseren Kunden dran. Wir wissen daher um die technischen Herausforderungen, die in den Solarparks weltweit bestehen – diesen tragen wir Rechnung“, erklärt Franz Ehleuter, Gründer und Geschäftsführer der Sunbrush mobil GmbH. „Seit Gründung 2009 haben wir weltweit mehrere hundert Reinigungssysteme verkauft. Das umfasst zum einen die gängigen PV-Märkte in Europa, ebenso wie Südamerika, Australien, Afrika oder den Nahen und Mittleren Osten. Diese Vielfalt beweist, dass der Solarmarkt lebt und dass Bedarf an Pflege sowie Reinigung zur Sicherung einer stabilen Leistungsausbeute überall vorhanden ist.“