Asbeck soll SolarWorld-Fabriken übernehmen wollen

SolarWorld-Gründer Frank Asbeck soll mit einer Investorengruppe das Werk in Arnstadt sowie das abgebilete Werk in Freiberg übernehmen wollen. (Foto: SolarWorld AG)
SolarWorld-Gründer Frank Asbeck soll mit einer Investorengruppe das Werk in Arnstadt sowie das abgebilete Werk in Freiberg übernehmen wollen. (Foto: SolarWorld AG)
07.08.2017

Nach bisher unbestätigten Meldungen der Thüringer Allgemeine vom Freitag soll der Gründer und Ex-Vorstandschef der SolarWorld AG, Frank Asbeck, gemeinsam mit einer Investorengruppe, der Qatar Foundation, die bereits vor der Pleite ein Drittel an dem Konzern hielt, die Fabriken der insolventen AG übernehmen wollen.

Asbeck stehe gemeinsam mit den Investoren aus Katar hinter einem Übernahmeangebot für die Produktionsstandorte in Arnstadt und Freiberg. Dies schließe Grundstücke, Produktionsanlagen und Vorräte ebenso ein wie den Erhalt von 450 Arbeitsplätzen. Das bedeutet zugleich, dass die übrigen 1.200 Beschäftigten an diesen Standorten ein Angebot zum Wechsel in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft erhalten würden.

Ein Vertragsabschluss zum Erwerb der beiden Werke sei „überwiegend wahrscheinlich“, soll der Sprecher von Insolvenzverwalter Horst Piepenburg gegenüber der Thüringer Allgemeine geäußert haben. Danach könnte ein Kaufvertrag bereits Mitte des Monats unterzeichnet werden.

Volker Buddensiek

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