Trianel kombiniert Solar- und Windpark in einem Umspannwerk

In Brandenburg hat Trianel bereits die beiden Solarparks Pritzen und Schipkau mit einer Leistung von jeweils 10 MWp für das Stadtwerke-Portfolio der Trianel Erneuerbare Energien realisiert. (Foto: Trianel)
In Brandenburg hat Trianel bereits die beiden Solarparks Pritzen und Schipkau mit einer Leistung von jeweils 10 MWp für das Stadtwerke-Portfolio der Trianel Erneuerbare Energien realisiert. (Foto: Trianel)
30.08.2017

Im Landkreis Märkisch-Oderland entwickelt die Stadtwerke-Kooperation Trianel gegenwärtig ihr bislang größtes PV-Freiflächenprojekt in Kombination mit einem Windpark. In einem gemeinsamen Umspannwerk soll dann der Output aller Anlagen gebündelt werden.

Die erste Ausbaustufe des Solarparks Bliesdorf mit fünf PV-Freiflächenanlagen und einer Leistung von 13 MW ist bereits im Betrieb. Die insgesamt rund 48.150 Solarmodule waren in der Zeit zwischen Januar und Juli 2017 installiert worden. In einem nächsten Schritt sollen nun Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer mittels eines gemeinsam genutzten Umspannwerks gebündelt werden. Geplant ist eine Einspeisung aus Anlagen mit einer Gesamtleistung von 100 MW. Dies senke die spezifischen Investitionskosten, erklärt Herbert Muders, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore bei Trianel.

Für die Entwicklung neuartiger Projekte setzt Trianel auf Partnerschaft. Der erste Bauabschnitt beispielsweise wurde unter Federführung der Stadtwerke-Kooperation in Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner Goldbeck Solar als Generalunternehmer sowie der Castus GmbH als Projektentwickler. Zuständig für die Errichtung des Umspannwerks ist die Mitnetz Strom. Finanziert wird das Projekt von der Deutschen Anlagen Leasing. Die technische Betriebsführung übernimmt die Raising Power GmbH.

Für den Ausbau ihrer Pipeline ist die Trianel Projektentwicklung stetig auf der Suche nach neuen Partnern in ganz Deutschland.

Philipp Kronsbein / Trianel

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