Marktübersicht Frischwasserstationen

Die Frischwasserstation in Kombination mit einem Pufferspeicher gewinnt in der Solarthermie immer mehr an Bedeutung. Wir präsentieren Ihnen an dieser Stelle eine interaktive Marktübersicht aktueller Frischwasserstationen mit 137 Produkten aller Größenklassen zum Vergleich. Mit dabei ist natürlich auch der Preis.

Prinzipiell stehen für die Erwärmung von Brauchwasser in Solarthermie-Anlagen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Erstens: Brauchwasser wird direkt im Solarspeicher erwärmt. Zweitens: Ein Edelstahlwärmetauscher im Solarspeicher erwärmt das Wasser. Oder Drittens: Eine separate, meist am Pufferspeicher montierte Frischwasserstation übernimmt diese Funktion. Die Frischwasserstation ist zwar die teuerste Variante, sie bietet aber für die Solarthermie einen großen Vorteil. Der Rücklauf zum Pufferspeicher ist kalt. Dadurch wird der untere Bereich vom Pufferspeicher besonders gut ausgekühlt und die Sonnenkollektoren können effizient Solarwärme einspeisen.

Frischwasserstation Marktübersicht Frischwasserstationen

Keine Legionellen dank Frischwasserstation

Ein weiterer Vorteil einer Frischwasserstation besteht darin, dass Brauchwasser im Durchfluss erwärmt wird. Stehendes warmes Trinkwasser, das eine potenzielle Quelle für Legionellen darstellt, wird vermieden. Im privaten Haushalten kann man daher auf Präventionsmaßnahmen gegen Legionellen verzichten und Brauchwasser mit nur 45 °C bereitstellen. Diese niedrige Temperatur reicht für den Komfort völlig aus, was etwa der Solarthermie entgegen kommt. Denn dank der niedrigen Temperatur im Pufferspeicher können die Sonnenkollektoren mehr Ertrag von der Sonne ernten als bei Puffertemperaturen von 75 °C und mehr, die für die Legionellenprävention nötig sind. Ähnlich geht es Wärmepumpen, die effizienter arbeiten, wenn sie niedrige Temperaturen bereitstellen müssen.

Großer Frischwasserstation-Vergleich

In der Sonne Wind & Wärme Marktübersicht finden Sie Frischwasserstationen von über 60 Anbietern in allen Größen für den Einsatz im Einfamilienhaus bis hin zum großen Geschossbauobjekt. Die Zapfleistungen der Frischwasserstationen sind für EFH-Versionen für Brauchwassertemperaturen (abgekürzt mit Tsek) von 60 °C und 45 °C angegeben. Die für diese Zapfleistung nötige Temperatur im Pufferspeicher (abgekürzt mit Tprim) finden Sie in einer separaten Tabellenspalte. Die Zapfleistung von Frischwasserstationen für Mehrfamilienhäuser sind generell für die Brauchwassertemperatur 60 °C angegeben, die mit den für die Legionellenprävention notwendigen 75 °C im Puffer bereitgestellt werden.

Weitere Daten in der umfangreichen Übersicht sind Rücklauftemperaturen, Zirkulationsfunktionen und der aktuelle Preis.

Die Marktübersicht Frischwasserstationen ist auch in der gedruckten Ausgabe 10/2014 am 9. Oktober 2014 inklusive eines Begleitartikels erschienen. Abonnenten können den Artikel in unserem Artikelarchiv auch als PDF herunterladen.

Google+