Romo Winds iSpin System auf der Husum Wind

iSpin misst den Wind direkt am Spinner. (Foto: Romo Wind)
22.09.2015

Auf der Husum Wind haben wir uns das iSpin System von Romo Wind genauer angesehen und von Jens Müller-Nielsen, dem General Manager des Unternehmens, die Vorzüge des Systems schildern lassen.

iSpin ist ein Windmesssystem, das sich von herkömmlichen Produkten in einem wesentlichen Punkt unterscheidet: iSpin misst den Wind mittels Ultraschall-Technologie dort, wo er erstmals auf die Windenergieanlage trifft – direkt am Spinner. Andere Systeme messen Windrichtung und -geschwindigkeit in der Regel hinter dem Rotor auf der Gondel. Laut Romo Wind hat dies den Nachteil, dass Verwirbelungen durch den Rotor zu Ungenauigkeiten führen können.

Das Windmesssystem iSpin (Foto: Romo Wind)

Mit iSpin erhalten Betreiber exakte Angaben zu den Windverhältnissen vor dem Rotor. So könne man überprüfen, ob die Turbinen für den bestmöglichen Ertrag ausgerichtet sind. Bisher unentdeckte Gondelfehlstellungen ließen sich korrigieren. „Somit können wir die Windenergieanlage optimal in den Wind stellen und den Ertrag um 2 % steigern“, erläutert  Jens Müller-Nielsen. Gleichzeitig ermöglichten die Daten ein optimiertes Windparkmanagement und eine Lastenreduktion, was die Lebensdauer der Anlagen insgesamt verlängere.

Bodo Höche / Romo Wind