Fuhrländer kauft Eviag

Nach Angabe der Stuttgart Invest AG (Stinag), die neben anderen Mitgesellschaftern ihre Eviag-Anteile an Fuhrländer Anfang Mai verkauft hat, konnte das Unternehmen trotz Marktreife und Bankfinanzierbarkeit kein eigenes Absatzvolumen aufbauen und somit nicht mehr als unabhängiger Hersteller am Markt bestehen. Gemeinsam mit Fuhrländer könne sich Eviag besser entwickeln und von den Produktions- und Vertriebsstrukturen des etablierten Herstellers profitieren. Laut Stinag bewege sich der Verkaufspreis im unteren zweistelligen Millionenbereich. Fuhrländer teilte mit, dass Eviag samt des Duisurger Standorts bestehen bleiben sollen.

Ebenso wie Fuhrländer besitzt Eviag nicht-exklusive Lizenzen zur Produktion der Turbinen vom Typ W93 mit 2 MW und W100 mit 2,5 MW – beides Entwicklungen des Rostocker Ingenieurbüros W2E Wind to Energy GmbH. Eviag verfügt darüber hinaus über eine weitere Lizenz für die Fertigung einer 3-MW-Anlage – diese Turbine soll 2012 auf den Markt kommen.