Vom Speicher mit Haus zum Haus mit Speicher

Dieses Zweifamilienhaus des Solararchitekten Georg Dasch deckt mit 50 m<sup>2</sup> Kollektorfläche und einem 11-m<sup>3</sup>-Speicher 60 % seines Wärmebedarfs solar. Der Rest stammt aus einer Pelletsheizung.<br>
Foto: Sonnenhausinstitut
Dieses Zweifamilienhaus des Solararchitekten Georg Dasch deckt mit 50 m2 Kollektorfläche und einem 11-m3-Speicher 60 % seines Wärmebedarfs solar. Der Rest stammt aus einer Pelletsheizung.
Foto: Sonnenhausinstitut

Über 8 Mio. m2 Kollektorfläche sind derzeit in Deutschland installiert. Besonders die solare Heizung ist im Kommen. Denn mit der geänderten Förderung seit Mitte 2005 ist der Anteil der Kombianlagen in die Höhe geschnellt. Etwa 45 % der Bafa-Anträge werden laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mittlerweile für Heizungs- und Brauchwasseranlagen gestellt, teilt mit. Dennoch ist die Zahl an Wohnhäusern in Deutschland, die nicht nur solar unterstützt sondern weitestgehend solar beheizt werden, mit etwa 100 Gebäuden noch immer verschwindend gering. Die meisten davon basieren auf dem Sonnenhaus-Konzept des Schweizer Solarpioniers Josef Jenni, ebenso häufig ist hier der fast schon legendäre rote Swiss Solartank aufgestellt. Bei einigen Ausnahmen haben die Hausbesitzer ihr Bau- und Heizkonzept allein oder mit Unterstützung eines Planers oder Architekten selbst entwickelt. Einer hat seinen Speicher sogar selbst geschweißt.