Gamesa baut PV-Anlage

Der Ort Aznalcóllar sorgte 1998 schon einmal für Schlagzeilen: Als der Damm des Auffangbeckens für die Abwässer eine Pyrit-Mine brach, ergossen sich 5 Mio. m³ säurehaltiges und schwermetallbelastetes Abwasser über die Region. Auf eben diesem Gelände sollen nun 28.000 Solarmodule jährlich 5.400 MWh Strom produzieren.

23 Mio. € hat der Solarpark gekostet. Er ist in Anlagen verschiedener Leistungen (5, 12, 45, 85 und 100 kWp) aufgeteilt, die 106 verschiedenen Eigentümern gehören. Der Löwenanteil von 2,2 MWp ist im Besitz des Unternehmens Idesa Ingeniería y Desarrollo Solar mit Sitz in Sevilla.