Wieder da: BP steigt mit 200 Millionen Dollar in PV-Geschäft ein

BP ist wieder im Solargeschäft - allerdings nicht mehr mit eigenen Modulen. (Foto: iStock)
BP ist wieder im Solargeschäft - allerdings nicht mehr mit eigenen Modulen. (Foto: iStock)
18.12.2017

BP hat angekündigt, in den nächsten drei Jahren 200 Millionnen Dollar zu investieren, um damit einen Anteil von 43 % am Britischen Solarpark-Betreiber Lightsource zu erwerben. Das Unternehmen soll künftig als Lightsource BP firmieren.

Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung zahlt BP an Lightsource 50 Millionen US-Dollar nach Abschluss der Vereinbarung, während der Restbetrag in Raten über drei Jahre gezahlt wird. Der größte Teil des Investitionsvolumens soll in die weltweite Projektpipeline von Lightsource fließen. BP wird zwei Sitze im Aufsichtsrat übernehmen.

Bob Dudley, der Vorstandsvorsitzende der BP-Gruppe, fügte hinzu: "BP engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für die Förderung kohlenstoffarmer Energie und wir freuen uns darauf, wieder zu Solar zurück zu kommen, aber auf eine neue und sehr unterschiedliche Weise. Während sich unsere Geschichte in der Solarbranche auf die Herstellung von Modulen konzentrierte, wird Lightsource BP stattdessen durch die Entwicklung und Verwaltung großer Solarprojekte auf der ganzen Welt Wertschöpfung betreiben. Ich bin zuversichtlich, dass die Kombination von Lightsources Expertise und Erfahrung mit BPs Beziehungen und Ressourcen dieses innovative Geschäft zu einem noch schnelleren Wachstum führen wird. "

Nick Boyle, CEO der Gruppe und Gründer von Lightsource, sagte: "Wir haben Lightsource gegründet, um die Solarrevolution anzuführen, und entschieden uns für eine Partnerschaft mit BP, weil sie, wie wir, das Ziel haben, dieses Unternehmen langfristig aufzubauen und zu erweitern. Diese Partnerschaft ist nicht nur strategisch sinnvoll, sondern unsere vereinten Kräfte werden Teil der Beschleunigung des kohlenstoffarmen Übergangs sein. Solarenergie ist die am schnellsten wachsende Quelle neuer Energie und wir freuen uns, an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen. "

Volker Buddensiek / Lightsource