Online-Plattform für Windenergie und Photovoltaik in der Bergbauindustrie

Screenshot der Datenbank von THEnergy
Screenshot der Datenbank von THEnergy
20.10.2014

Der Markt für Erneuerbare Energien im Bergbau wächst. Um abschätzen zu können, welche Unternehmen Kupfererz, Gold oder andere Rohstoffe mithilfe von Erneuerbaren Energien an die Oberfläche bringen, hat die Firma THEnergy eine Online-Datenbank gestartet.

Viele ertragreiche Bergbaugebiete sind heute bereits erschöpft oder schwer zugänglich. Dadurch steigt beim Abbau und der weiteren Verarbeitung der Rohstoffe der Energiebedarf. Da mittlerweile die Kosten für Solar- und Windstrom stark gesunken sind, setzen immer mehr Bergbauunternehmen zumindest teilweise auf erneuerbaren Strom bei der Förderung. Besonders beliebt ist das Modell der Hybrid-Kraftwerke, bei denen Diesel-Generatoren mit Windkraft- oder Photovoltaikanlagen kombiniert werden. Besonders in abgelegenen Gebieten sind Wind und Sonne eine preiswertere Alternative zu Diesel.

„Ziel von THEnergy ist, den Einsatz von erneuerbaren Energien im Bergbau zu beschleunigen, indem fehlende Informationen bereitgestellt werden”, erklärt Dr. Thomas Hillig, Gründer der Plattform THEnergy.

Die Datenbank mit bisher im Bergbau eingesetzten Photovoltaik- und Windkraftanlagen – aber auch Solarthermie- und CSP-Kraftwerken –finden Sie unter www.th-energy.net/mining . Die Datenbank soll Bergbauunternehmen helfen, Solar- und Windexperten zu finden, die bereits Erfahrung mit erneuerbaren Technologien im Bergbau haben. Solar- und Windkraft-Unternehmen sollen sich im Gegenzug informieren können welche Bergbaufirmen bereits auf Erneuerbare setzen.

Tanja Peschel