Mess- und eichrechtskonforme Wallbox, die selbst ein Energiezähler ist

Erfüllt alle Anforderungen des deutschen Mess- und Eichrechts: Die Wallbox-Weltneuheit von Keba
Erfüllt alle Anforderungen des deutschen Mess- und Eichrechts: Die Wallbox-Weltneuheit von Keba
12.03.2020

Wissen, wie viel man geladen hat – was an Tanksäulen normal ist, war bisher an Stromladestation nicht immer gegeben. Ladestationsbetreiber verwendeten auch unterschiedliche, vom Nutzer oft nicht nachvollziehbare Möglichkeiten zur Verrechnung. Das deutsche Mess- und Eichrecht soll nun für Transparenz sorgen: Ladevorgänge dürfen nur mehr verbrauchsbezogen verrechnet werden – also exakt die Energie, die auch geladen wurde.

Der österreichische Automatisierungsexperte Keba hat mit der KeContactP30ME eine Wallbox entwickelt, die allen Anforderungen, Regeln und Zielen des deutschen Mess- und Eichrechts entspricht. Bereits im Juni 2019 hat Keba die sog. Baumusterprüfbescheinigung (Modul B) des VDE erhalten. Mit der Zertifizierung der Qualitätssicherung des Produk­tionsprozesses (Modul D), die im August 2019 folgte, werden nun mess- und eichrechtskonforme Wallboxen in großen Stückzahlen gefertigt. Damit knüpft das Unternehmen an die Erfahrung aus über einem Jahr Fertigung eichrechtlich zertifizierter Wallboxen nach MID (Measuring Instruments Directive) an.

Wallbox als zertifizierter Energiezähler

Bei Keba ist die gesamte Wallbox selbst ein zertifizierter Energiezähler, weshalb keine zusätzliche Komponente als Messinstrument benötigt wird. In der Folge kann die geladene Energie direkt am integrierten LED-Display angezeigt und vom Nutzer komfortabel am Tag und bei Nacht abgelesen werden. Die Datenaufbewahrung geschieht lokal im zertifizierten Langzeitspeicher, wodurch alle Voraussetzungen erfüllt sind, dass die Keba-Wallbox eichrechtskonform mit jedem Backend der Wahl eingesetzt werden kann. Am Ende des Ladevorgangs wird automatisch ein signierter Datensatz an das Backend des Betreibers zur Rechnungslegung weitergegeben.

www.keba.com/emobility