EtherCAT-Steckmodule minimieren den Platzbedarf und Verdrahtungsaufwand in Windenergieanlagen

Auf dem Signal-Distribution-Board sind die steckbaren EtherCAT-Module und die Steckerebene für Sensoren und Aktoren flexibel platzierbar
Auf dem Signal-Distribution-Board sind die steckbaren EtherCAT-Module und die Steckerebene für Sensoren und Aktoren flexibel platzierbar
27.10.2021

Auf der diesjährigen Husum Wind zeigte Beckhoff sein langjähriges Know-how und das breite Produktspektrum für die Windenergiebranche. Zu den Highlights zählte ein hinsichtlich Platzbedarf und Verdrahtungsaufwand optimierter Schaltschrank, wie er nur durch die EtherCAT-Steckmodule der EJ-Serie möglich ist.

Bei dem gezeigten Schaltschrank ist die I/O-Ebene mit den EtherCAT-Steckmodulen sowie einem hochkompaktem, anwendungsspezifischen Signal-Distribution-Board mit ausgelagerter Verdrahtungs-ebene und vorkonfektionierten Kabeln realisiert. Die EtherCAT-Steckmodule basieren elektronisch auf den bekannten EtherCAT-I/O-Klemmen und bieten auch deren große Signalvielfalt. Ihre elektromechanische Konstruktion ermöglicht das direkte Stecken auf das anwendungsspezifische Signal-Distribution-Board, das Signale und Spannungsversorgung auf einzelne applikationsspezifische Steckverbinder verteilt, um die Steuerung mit weiteren Anlagenmodulen zu verbinden. Die aufwendige manuelle Einzeladerverdrahtung wird durch das Anstecken der konfektionierten Kabelbäume ersetzt. Viele der sonst im Schaltschrank separat verbauten Komponenten sind dabei als kompakte steckbare Module auf dem Board untergebracht, z. B. Relais, Sicherungen oder Überspannungsschutz. So lässt sich der Platzbedarf im Schaltschrank deutlich reduzieren und vor allem bei Serienfertigungen mit mittleren und hohen Stückzahlen auch der Kostenaufwand verringern. Weiterer entscheidender Vorteil ist das minimierte Risiko von Fehlverdrahtungen.

Mit seinem breiten Portfolio der PC-basierten Steuerungs-technik präsentierte sich Beckhoff auf der Husum Wind zudem als langjähriger Automatisierungspartner der Windenergiebranche. Im Zentrum steht dabei die durchgängige Integration aller Anlagen- und Systemfunktionen: von der Betriebsführung über Pitchregelung, Umrichter-, Getriebe- und Bremsenansteuerung sowie Windparkvernetzung bis hin zur Wasserstofftechnik als Brückentechnologie zur Energiespeicherung.