EEG-Novelle 2021 im Bundeskabinett verabschiedet

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erläutert die EEG-Novelle 2021
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erläutert die EEG-Novelle 2021
01.10.2020

Das Bundeskabinett hat am 23. September die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die sog. EEG-Novelle 2021, verabschiedet. Ebenfalls im Kabinett verabschiedet wurde die Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes mit Regelungen zum Ausbau der Stromnetze.

Beide Gesetzentwürfe stehen im engen Zusammenhang und bedingen einander. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien muss mit dem dafür notwendigen Netzausbau synchronisiert werden, damit der Strom vom Ort der Erzeugung zu den Verbrauchszentren transportiert werden kann.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: »Die EEG-Novelle 2021 setzt ein klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr erneuerbare Energien. Wir formulieren in der -Novelle erstmals gesetzlich das Ziel der Treibhausgasneutralität noch vor dem Jahr 2050 für den in Deutschland erzeugten und verbrauchten Strom. Zugleich legen wir die notwendigen Schritte fest, um das Ziel von 65% erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen. Wir schreiben hierzu klar und transparent die Ausschreibungsmengen für die einzelnen erneuerbaren Energien fest und gehen hierbei an den oberen Rand der im Klimaschutzplan 2030 vorgesehenen Spannbreite – bei Photovoltaik sogar darüber hinaus. Daneben erhöhen wir die Akzeptanz für den Erneuerbaren-Ausbau und ermöglichen eine finanzielle Beteiligung der Kommunen beim Ausbau von Wind an Land. Und last, but not least achten wir auf die dringend erforderliche Synchronisation zwischen Erneuerbaren- und Netzausbau.«

Das EEG 2021 und das Bundesbedarfsplangesetz werden jetzt in einem nächsten Schritt im parlamentarischen Verfahren im Bundestag und Bun-desrat beraten. Ziel ist der Abschluss der Gesetzgebungsverfahren noch in diesem Jahr.