Neue Energiebau-Teams bei E-miglia

Beim Qualifying in Köln konnten die Teilnehmer verschiedene Elektromobile teste
Beim Qualifying in Köln konnten die Teilnehmer verschiedene Elektromobile teste

Dieses Jahr findet zum dritten Mal die internationale Elektromobilrallye E-miglia statt. Sonne Wind & Wärme wird als Partner des Solarunternehmens Energiebau, das mit zwei eigenen Teams startet, im August täglich von der Rallye berichten. Auf der Intersolar Europe wurden nun die Fahrer der diesjährigen Teams vorgestellt. Die beiden letzten Rallyes hatte Energiebau bereits gewonnen. Auch dieses Jahr tritt das Unternehmen wieder mit zwei Teams an: Der zweimalige E-miglia-Gewinner Tim Ruhoff führt Team 1 an. Im Team 2 starten Sabine Kress (Öko-Haus) und Christian Minor (NaturEnergieLaden), die sich über ein Qualifying in Köln für das Team qualifiziert haben. Hier sammelten 50 Teilnehmer erste Eindrücke, wie sie Elektromobile sportlich und gleichzeitig geschickt fahren können.

Treibstoff Sonne

Energiebau unterstützt die Rennsport-Veranstaltung seit ihrer Erstauflage im Jahr 2010. Das Unternehmen bietet selbst Solartankstellen und Beratung für E-Mobilitätskonzepte an. „Entscheidend bei der Elektromobilität ist der Treibstoff. Elektromobilität macht nur dann Sinn, wenn hierzu nachhaltige Energieressourcen genutzt werden. Die Sonne spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie als unendliche Energiequelle nachhaltigen Solarstrom überall auf der Welt verfügbar macht“, erklärt Geschäftsführer Michael Schäfer.

Training für die Alpenrallye

Zur Vorbereitung absolviert das Energiebau-Team am 11. August ein Warm up-Training in der Nähe von München. Am 12. August 2012 fällt dann der Startschuss für die emissionsfreien Straßenrallye.

An vier Tagen führt die E-miglia rund 800 Kilometer durch die Zentralalpen. Dabei passieren die Fahrer die Landesgrenzen von Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. An den Zwischenstationen bietet ein Rahmenprogramm aktuelle Informationen zur Elektromobilität und Unterhaltung für die Zuschauer.

Auf das Siegertreppchen kommen bei der E-miglia nur diejenigen Teams, welche möglichst gleichmäßig und geschickt mit ihren Elektromobilen fahren. Jeder Wettkampftag beinhaltet Wertungsprüfungen, bei denen die Fahrzeuge in vorgegebenen Zeiten punktgenau über die Ziellinie fahren müssen. Im Mittelpunkt stehen Ausdauer und Geschicklichkeit und Energieeffizienz – nicht Höchstgeschwindigkeit.

                                                                                                                         Jan Gesthuizen

 

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