Heimischer Stromtarif an der Ladesäule

Der Ladechip von LichtBlick, mit dem sich das Angebot FahrStrom nutzen lässt. (Foto: Lichtblick SE)
Der Ladechip von LichtBlick, mit dem sich das Angebot FahrStrom nutzen lässt. (Foto: Lichtblick SE)
07.04.2015

Das Energieunternehmen LichtBlick bietet nun „FahrStrom“ für Nutzer von Elektroautos an. Wer zuhause bereits Ökostromkunde des Unternehmens ist und damit sein Auto betankt, kann nun auch unterwegs Strom tanken, der über LichtBlick abgerechnet wird.

Der Strom kostet sowohl zuhause als auch als FahrStrom 26,44 Cent/kWh. Die Abrechnung funktioniert mithilfe eines Ladechips, den der Fahrer von LichtBlick bekommt und an mehr als 15.000 Ladesäulen in ganz Europa einsetzen kann. Da unabhängige Energieanbieter keine eigenen öffentlichen Stromtankstellen beliefern dürfen, ist die Herkunft des Stroms vom Betreiber der Ladesäule abhängig. Daher ist unterwegs leider kein Bezug von Ökostrom garantiert.

LichtBlick setzt sich jedoch dafür ein, dass in Zukunft jeder Anbieter seinen Strom direkt an öffentliche Ladesäulen liefern kann. „Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Im ersten Schritt sorgen wir dafür, dass Elektroautos mit echtem Ökostrom emissionsfrei fahren. Aber wir denken schon weiter: In Zukunft stabilisieren Batteriespeicher die Stromnetze. Elektroautos werden damit ein Grundpfeiler der dezentralen und vernetzten Energiewelt“, so Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick.

In diesem Zug möchte LichtBlick auch Elektrofahrzeuge zu einem Schwarm zu vernetzen, um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen zwischenspeichern und bei Bedarf ins zurück Netz einspeisen. Für diesen rückeingespeisten Strom erhalten LichtBlick-Kunden eine spezielle Prämie.

Tanja Peschel/LichtBlick SE

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