E-miglia: Durchs Hochgebirge nach St. Moritz

Foto: Energiebau
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Der Start der dritten Etappe der Elektrorallye E-miglia lag gestern Morgen auf 200 Höhenmetern in Bozen – im Obstland Südtirol. An diesem Tag galt es eine Sonderprüfung zu bestehen: Eine 7,3 km lange, von Apfelbaum-Plantagen gesäumte, Serpentinenstraße sollte in 11 Minuten bei 39,8 km/h bewältigt werden. Der Veranstalter hatte die Straße diesmal sperren lassen, so dass die Teilnehmer die Strecke sportlich fahren konnten. Das erste Ziel befand sich auf 1.600 Metern.

Bekommt Team 2 kalte Füße?

Aufgrund der hohen Außentemperaturen, kühlte das Team Energiebau 2 im nahegelegenen Bach ihre Füße. Erfrischt ging es weiter nach St. Moritz. Das Navi zeigte für die Strecke eine Fahrzeit von 1:49 Stunde an. Auf dem Weg erinnerte es ein wenig an die Ankunft in Salzburg: Denn bei viel Verkehr wird eine Punklandung wesentlich schwieriger. Routinier Ruhoff vom Team 1: „Viel Energie sparen kann man auf dieser Bewältigungsprüfung nicht, zumal es oft steil bergauf geht.“ Mit anderen Worten: Es ging ins Engadiner Hochgebirge.

Showeinfahrt im Nobel-Skiort

Insgesamt ging es beachtliche 151 Km bergauf – das sind 3.583 Höhenmeter. Mit einer Showeinfahrt in der Fußgängerzone des Nobel-Skiortes St. Moritz wurde diese Leistung belohnt. Viele Schaulustige waren gekommen, um sich die verschiedenen Gefährte aus der Nähe anzusehen.

Während die Piloten alle Fragen des Publikums beantworteten, gab die Leitung das Gesamtklassement bekannt: Team 1 liegt auf Platz 4, das Team 2 auf Platz 8 und führend ist das Team im orangefarbenen Tesla von LG Solar. Morgen muss sich die Tour entscheiden mit einer Rundfahrt im Engadin.

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