Schmack mit hohen Verlusten

Die Schmack Biogas AG aus dem bayerischen Schwandorf hat ihre Halbjahreszahlen bekanntgegeben. Demnach ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von -10,7 auf -25,8 Mio. € weiter abgerutscht. Der Umsatz sank im selben Zeitraum von 55,8 auf 29,8 Mio. €. Als Gründe für die Verluste nannte Schmack die Zurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit im Hinblick auf die EEG-Novelle sowie die hohen Agrarrohstoffpreise.

Darüber hinaus ist der Finanzinvestor HG Renewable Power Partners als Anlagenkäufer abgesprungen, so dass Schmack jetzt nach neuen Partnern suchen muss. Bislang würden die in die Rahmenvereinbarung eingebundenen Projekte Energieversorgern und anderen Investoren zum Kauf angeboten. Für mehrere Großprojekte liefen bereits konkrete Verhandlungen. Schmack erwartet, dass sich die negative Entwicklung im zweiten Halbjahr abschwächt und dass sich die Restrukturierungs- und Einsparmaßnahmen sowie die EEG-Novellierung und die stark gesunkenen Rohstoffpreise positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirken.