Auszeichnung für Jatropha-Projekte

Für die Schülerinnen der Hauswirtschaftsschule des Ordens der Vincentian Sisters in Mbinga (Tansania) gehören auch Anbau und Verarbeitung der Jatropha-Nüsse zum Lehrplan.<br/>
Foto: Energiebau
Für die Schülerinnen der Hauswirtschaftsschule des Ordens der Vincentian Sisters in Mbinga (Tansania) gehören auch Anbau und Verarbeitung der Jatropha-Nüsse zum Lehrplan.
Foto: Energiebau

Seit dem Jahr 2003 sind Energiebau und Inwent im Rahmen einer Privat Public Partnership (PPP) mit Pilotprojekten in Ghana, Tansania und Mali aktiv. Die Kombination von Solarenergie und einem mit dem Öl der Jatropha-Nuss betriebenen Generator ermöglicht es, Menschen mit Strom zu versorgen, ohne dass sie von teurem Diesel abhängig sind. Die bisher größte Anlage in Mbinga (Tansania) versorgt 140 Menschen in zwölf Gebäuden.

Für den im Jahr 2003 erstmals vergebenen Roy Family Award wurden mehr als 100 internationale Organisationen angeschrieben. 30 Projekte wurden von der John F. Kennedy School Of Government der Harvard Universtität angenommen. Nach einem weiteren dreimonatigen Auswahlprozess kamen sechs Projekte in die engere Auswahl. Mehr als 20 Experten aus aller Welt evaluierten die Projekte. Auf dieser Grundlage traf ein Fakultätskomitee in Harvard die Endauswahl

Über das Projekt berichteteten wir in Sonne Wind & Wärme 10/2006, Seite 25 (Heft bestellen) und in Sun & Wind Energy 1/2007, Seite 152 (Heft bestellen)