Windkrafttürme erschließen ungeahnte Höhen

Laut den Experten von K2 Management könnten Windenergieanlagen in absehbarer Zeit so hoch sein wie der Eifelturm. (Grafik: K2 Management)
Laut den Experten von K2 Management könnten Windenergieanlagen in absehbarer Zeit so hoch sein wie der Eifelturm. (Grafik: K2 Management)
12.02.2016

Laut den Experten von K2 Management werden Windkrafttürme demnächst dank neuer Bautechniken und -materialien Höhen von bis zu 170 m erreichen. Neue Windräder wären demnach höher als der Londoner „Gherkin“ und fast so hoch wie der Eiffelturm in Paris.

Das Bestreben der Anlagenbetreiber, sich größere Windgeschwindigkeiten weiter oben in der Atmosphäre zu Nutzen zu machen, hat in den letzten zehn Jahren dazu geführt, dass die Türme von Windenergieanlagen kontinuierlich an Höhe gewonnen haben. Erfahrungswerte aus zahlreichen Projekten für verschiedene Kunden rund um den Globus bestätigen K2 Managements Hypothese, dass die Höhe von Windkrafträdern in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich bis auf 170 m zunehmen wird. Insbesondere neue technologische Entwicklungen, wie beispielsweise modulare Betonstrukturen, werden diese Entwicklung vorantreiben. Derzeit erreichen die höchsten Windtürme 150 m. Seit 1999 hat die durchschnittliche Nabenhöhe um 48 % zugenommen.

Laut den Windexperten von K2 Management wäre ein am Rande eines Waldstücks platziertes 3-MW-Windrad, auf das der Wind mit durchschnittlich 6 m/s auftrifft, 13 % mehr Windgeschwindigkeit ausgesetzt, wenn man die Höhe der Windanlage von 70 auf 140 m verdoppeln würde. Die Prognose für den jährlichen Energieertrag würde sich aufgrund des geringeren aerodynamischen Oberflächenwiderstandes und der veränderten Viskosität der Luft um nahezu 30 % erhöhen. Von 70 m auf 170 m zu gehen, steigert demnach den prognostizierten Energieertrag im Schnitt um 35 %. Je komplexer das Terrain – beispielsweise Wälder, Hügel, Gebirge, Gebäude –, desto größer die Auswirkung höherer Turbinentürme.

Henrik Stamer, K2 Management Geschäftsführer, sagt: „170-m-Türme könnte man in naher Zukunft häufiger in Märkten wie den USA und Deutschland sehen – als Teil einer Erneuerbare-Energien-Skyline. Wir gehen davon aus, dass wir im Tagesgeschäft mit unseren Kunden künftig mehr dieser Mega-Konstruktionen sehen werden.”

Katharina Garus / K2 Management

Google+