TÜV Rheinland prüft rund um Konverterplattform SylWin

Der TÜV Rheinland hat von der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), dem Industrieversicherer der Allianz Gruppe, den Auftrag erhalten, alle mit der neuen Offshore-Konverterplattform SylWin verbundenen Verlade-, Transport und Installationsprozesse zu überprüfen. Auf der Plattform wird der in den angeschlossenen Windparks in der östlichen Nordsee erzeugte Drehstrom in Gleichstrom umgewandelt, bevor er über Seekabel zum Festland weitergeleitet wird. Die Konverterplattform SylWin soll bis Mitte 2013 in der Nordsee für die Netzanbindung von Offshore-Windprojekten rund um Sylt in Betrieb genommen werden und künftig bis zu 864 MW in das deutsche Stromnetz einspeisen. Die Konverterstation hat eine Gesamthöhe von fast 80 m, eine Breite von 56 m und eine Länge von 82,5 m und ist mit rund 160 km See- und 45 km Landkabel angebunden. Die Plattform wird von einem Konsortium, bestehend aus Siemens Energy und Prysmian Powerlink, im Auftrag des deutsch-niederländischen Übertragungsnetzbetreibers TenneT gebaut. AGCS sichert die Transport- und Montagerisiken des SylWin-Projekts ab. „Um Transport und Montage zu überwachen, schalten wir einen Marine Warranty Surveyor ein. Das ist ein wichtiger Teil unseres Risikomanagements bei Offshore-Projekten“, sagt Robert Maurer, der bei AGCS in Deutschland für die technischen Versicherungen verantwortlich ist. Die Allianz ist an rund 30 Windparks im In-und Ausland als Versicherer beteiligt. Versicherbar sind grundsätzlich alle Sachschäden, die beim Transport, Bau und Betrieb eintreten.

Urte Kollek

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