Siemens gewinnt erstes Offshore-Projekt in Belgien

 42 Siemens-Anlagen vom Typ SWT-7.0-154 werden saubere Energie für rund 300,000 belgische Haushalte liefern. (Foto: Siemens Wind Power)
42 Siemens-Anlagen vom Typ SWT-7.0-154 werden saubere Energie für rund 300,000 belgische Haushalte liefern. (Foto: Siemens Wind Power)
05.01.2017

Offshore-Markteintritt für Siemens Wind Power in Belgien: Das Unternehmen hat den Auftrag für den 309-MW-Windpark Rentel erhalten. Der Kunde Rentel NV gehört zu Otary Partnership, einem Zusammenschluss belgischer  Branchenunternehmen der Erneuerbaren Energien, darunter Investmentgesellschaften sowie Projektentwickler.

Siemens übernimmt die Lieferung, Installation und Wartung von 42 seiner direkt angetriebenen Offshore-Windturbinen der 7-MW-Klasse. Im Rahmen eines Langzeit-Wartungsvertrags mit einer Laufzeit von 17 Jahren sorgt Siemens zudem für die Instandhaltung der Anlagen und die dazu notwendige Offshore-Logistik. Der Auftrag umfasst ferner die datenbasierten Ferndiagnose- und Monitoringleistungen des Unternehmens.

Der Windpark Rentel liegt rund 40 Kilometer vor der belgischen Nordsee-Küste. Die 42 Siemens-Windturbinen werden auf Monopile-Fundamenten in Wassertiefen zwischen 22 und 36 Metern installiert. Den ersten Strom speisen die Turbinen voraussichtlich Mitte 2018 ins belgische Netz ein – die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2018 vorgesehen.

„Wir freuen uns, dass Rentel NV uns als Partner gewählt hat und wir so unser erstes Projekt in der belgischen Nordsee liefern können“, sagt Michael Hannibal, CEO Offshore von Siemens Wind Power. „Die fortschrittlichen Anlagen unserer direkt angetriebenen Offshore-Produktplattform werden dem Rentel-Windkraftwerk höchste Energieerträge bieten und leisten einen zentralen Beitrag, um Offshore-Windenergie als zentrale Säule im Energiemix von immer mehr europäischen Ländern zu etablieren.“

Silke Funke / Siemens Wind Power