juwi überträgt Projekte an Windwärts

Windwärts-Windpark Sylda 2 (Foto: Windwärts)
Windwärts-Windpark Sylda 2 (Foto: Windwärts)
27.10.2015

Windwärts übernimmt alle Windenergie-Aktivitäten von juwi in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Projekt-Pipeline in den beiden Bundesländern wird von Windwärts weiter bearbeitet. Auch die betroffenen juwi-Mitarbeiter wechseln zu Windwärts.

Die juwi Energieprojekte GmbH aus Wörrstadt überträgt alle Windenergieprojekte, die das Unternehmen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein entwickelt, an die Windwärts Energie GmbH aus Hannover. Dadurch wollen sich beide Unternehmen auf ihre jeweiligen Kernmärkte fokussieren und so ihre Positionen auf dem deutschen Windenergie-Markt stärken. Projekte, die juwi in anderen Bundesländern entwickelt, treibt das Unternehmen unverändert voran.

Die Vereinbarung mit Windwärts umfasst Projektrechte und Verträge von Windenergieprojekten in verschiedenen Planungsstadien. Die mit den betreffenden Projekten betrauten juwi-Mitarbeiter werden von Windwärts übernommen. Sie werden in der Projektentwicklung bei Windwärts tätig sein und dort sowohl die bislang von juwi durchgeführten Projekte betreuen als auch neue Standorte für Windparks erschließen.

Die Übernahme dieser Aktivitäten von juwi in Niedersachsen und Schleswig-Holstein durch Windwärts wird durch die Partnerschaft der beiden Unternehmen innerhalb der MVV Energie Gruppe ermöglicht. Windwärts ist seit einem Jahr ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der MVV Energie AG, während das Mannheimer Energieunternehmen gleichzeitig einen Anteil von 63 % an der juwi AG hält. Die nun unterzeichneten Verträge sind ein Beleg für die gute Zusammenarbeit der Unternehmen unter dem Dach der MVV Energie Gruppe.

"Durch die Übernahme der Projektpipeline und der Mitarbeiter von juwi bauen wir unsere Position als führender norddeutscher Projektentwickler und Betriebsführer weiter aus", sagt Lothar Schulze, Geschäftsführer bei Windwärts, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Wir freuen uns auf unsere neuen Kolleginnen und Kollegen und werden mit ihrer Unterstützung die Geschäftspartner in den Projekten weiterhin bestmöglich betreuen und uns verstärkt auch als Generalübernehmer für schlüsselfertige Anlagen am Markt etablieren."

Juwi-Geschäftsführer Thomas Broschek sagt: "Ich bin mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Sie zeigt, dass das juwi-Team für Niedersachsen und Schleswig-Holstein durch die Arbeit der letzten Jahre gute Grundlagen geschaffen hat, damit hier neue Windparks realisiert werden können."

Katharina Garus / Windwärts

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