innogy setzt ersten Auktionswindpark aus Repowering-Projekt um

Errichtungsarbeiten im Windpark Sommerland im Jahr 2016. (Foto: obs/Innogy SE/Jens Meyer, innogy SE)
Errichtungsarbeiten im Windpark Sommerland im Jahr 2016. (Foto: obs / Innogy SE / Jens Meyer, innogy SE)
08.08.2017

innogy startet diese Woche mit dem Bau eines Repowering-Projektes in der Gemeinde Sommerland, Schleswig-Holstein. Mit diesem Projekt hatte innogy erfolgreich an der ersten Onshore-Auktion in Deutschland teilgenommen.

Der Windpark Sommerland entsteht in der höchst wettbewerbsintensiven Netzausbauregion, in der der Ausbau der Windenergie zusätzlich begrenzt ist. innogy betreibt in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Sommerland vier 1,5 MW-WEA. Diese älteren Anlagen werden durch drei moderne 2-MW-Anlagen (100 m Rotordurchmesser) des Herstellers Senvion ersetzt. Die installierte Gesamtleistung des Repowering-Projektes beträgt 6 MW. Das Projekt wurde im März 2017 genehmigt. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Frühjahr 2018 geplant.

Bereits im vergangenen Jahr hatte innogy in Sommerland drei baugleiche Anlagen errichtet. Die Genehmigung und Rechte einer vierten Anlage hatte innogy an die „Bürgerwindpark Sommerland Verwaltungs GmbH“ verkauft, die ihre Anlage in Eigenregie errichtet hat. Der innogy-Windpark Sommerland wird nach dem Repowering insgesamt über sechs Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 12 MW verfügen.

Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE, erklärt: „Wir hatten in der ersten deutschen Onshore-Auktion eines der wettbewerbsfähigsten Gebote vorgelegt und waren als einer von ganz wenigen Projektierern mit einem eigenen Projekt erfolgreich. Schließlich entfielen 96 Prozent des Zuschlagsvolumens auf Bürgerenergiegesellschaften. Damit haben wir bewiesen, dass wir uns auch in einem sehr kompetitiven Marktumfeld erfolgreich behaupten können.“

innogy betreut ein europa-weites Onshore-Wind-Portfolio von über 1.900 MW und ein Offshore-Portfolio von 900 MW.

innogy / Volker Buddensiek

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