Exklusiver Liefervertrag für Hornsea Project Two

Hornsea Project Two wird von Siemens Gamesa nicht nur mit Turbinen beliefert. Auch für den Service wurde ein Vertrag geschlossen. (Foto: Siemens Gamesa)
Hornsea Project Two wird von Siemens Gamesa nicht nur mit Turbinen beliefert. Auch für den Service wurde ein Vertrag geschlossen. (Foto: Siemens Gamesa)
14.02.2018

Wie das Unternehmen bekannt gab, wird Siemens Gamesa Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1.386 MW für Hornsea Project Two liefern. Der Offshorewindpark wird von Ørsted entwickelt und entsteht auf einem 462 km² großen Territorium 89 km vor der Ostküste von England.

Siemens Gamesa Renewable Energy und Ørsted blicken auf eine erfolgreiche Partnerschaft bei der Realisierung von Hornsea One zurück. Nun verwirklichen beide Unternehmen das nächste Großprojekt: Hornsea Projekt Two. Mit einer installierten Leistung von 1.386 MW wird das küstenferne Windkraftwerk nach seiner Fertigstellung im Jahr 2022 der größte Offshore-Windpark der Welt sein.

Die Maschinenhäuser für die Lierferung werden im neuen Siemens Gamesa Werk Cuxhaven gebaut, der Großteil der Rotorblätter wird im britischen Hull herstellt werden. An dem ostenglischen Standort werden auch die Vormontage sowie die Verladung auf Errichter-Schiffe vorgenommen. Mit den Türmen sollen zum Teil britische Zulieferer beauftragt werden.

"Wir freuen uns sehr, dass Ørsted bei dem neuen Projekt erneut auf Siemens Gamesa vertraut", betont Andreas Nauen, CEO Offshore bei SGRE. Das Projekt unterstreiche beispielhaft die zunehmende Rolle, die Offshore-Windenergie im europäischen Energiemix einnimmt. Eine einzige 8-MW-Turbine ist in der Lage, genügend Strom für rund 8.000 europäische Haushalte zu erzeugen. Der gesamte Komplex kann den jährlichen Stromverbrauch von fast 1,3 Millionen Haushalten decken.

Der Rotordurchmesser der neue SG 8.0-167 DD beträgt 167 m. Die 81,5 m langen Blätter sorgen für eine gegenüber dem Vorgänger SWT-7.0-154 um 18 % größere überstrichene Rotorfläche und liefern damit laut Siemens Gamesa eine um 20 % höheren Jahresenergieertrag. Die Anlage zeichne sich durch die Direktantriebsplattform-Technologie in Kombination mit einem größeren Rotor aus.

Siemens Gamesa / Philipp Kronsbein