Enercon behauptet Marktführerschaft

Anteile der Hersteller von Windenergieanlagen an der im Jahr 2015 in Deutschland neu errichteten Leistung. (Grafik: DEWI)
Anteile der Hersteller von Windenergieanlagen an der im Jahr 2015 in Deutschland neu errichteten Leistung. (Grafik: DEWI)
15.02.2016

28,2 % der 2015 neu errichteten Windenergieleistung stammen aus Enercon-Mühlen. Das Auricher Unternehmen ist damit Marktführer unter den Anlagenherstellern, wobei Siemens dank des starken Offshore-Zubaus dicht auf die Pelle rückt.

Das DEWI hat die Aufstellungszahlen für die im Jahr 2015 neu errichteten Windenergieanlagen in Deutschland ermittelt. Demnach lag der Onshore-Netto-Zubau in Deutschland 2015 bei 3.422,23 MW. Diese Zahl liegt leicht unter dem Wert, den die Deutsche WindGuard im Auftrag des BWE und VDMA ermittelt hat (3.535,8 MW). Offshore wurden laut DEWI 2015 1.189,00 MW neu errichtet. Die Daten des DEWI beruhen auf den Angaben der Windenergieanlagen‐Hersteller, des BNetzA Anlagenregisters und zusätzlichen Recherchen.


Hier finden Sie das Infoblatt des DEWI.


Interessant ist ein Blick auf die Marktanteile der Anlagenehrsteller. Mit 28,2 % hat Enercon seine Marktführerschaft verteidigt. Der Vorsprung vor Siemens (25,6, %) ist aber gering, weil letztere das gesamte Offshore-Geschäft für sich verbuchen konnte. Vestas, 2014 noch hinter Enercon auf Platz zwei, kann zwei einen nahezu stabilen Marktanteil aufweisen, fällt mit 16,1 % aber hinter Siemens auf Rang drei zurück. Relativ stabil geblieben sind auch die Marktanteile von Senvion (13,6 %), Nordex (8,9 %) und GE (5,5 %).

Katharina Garus

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