Deutsche Windtechnik nimmt in Schweden 60 MW neu unter Vertrag

Tausch des Getriebes an einer V90, hier in einem deutschen Windpark. (Foto: Deutsche Windtechnik)
Tausch des Getriebes an einer V90, hier in einem deutschen Windpark. (Foto: Deutsche Windtechnik)
14.02.2017

Mit neuen Serviceverträgen baut die die Deutsche Windtechnik AB nach der Gründung der neuen Ländereinheit in Schweden das Servicegeschäft in Skandinavien aus. Varberg Energi vertraut dem unabhängigen Serviceanbieter die Instandhaltung von 30 Windenergieanlagen der Hersteller Vestas (23 x V90) und Gamesa (7 x G90) an.

Laut Deutsche Windtechnik besteht eine Option auf zwölf weitere Turbinen. Die Serviceverträge sind zunächst auf zehn Jahre befristet, das Unternehmen kümmert sich um den kompletten Anlagenservice inklusive der Rotorblätter und bei Bedarf um den Tausch von Großkomponenten. Dabei bestehe die Absicht einer Vertragsverlängerung bis zum 20. Betriebsjahr, so Deutsche Windtechnik.

„Die Servicepartnerschaft mit Varberg Energi ist ein wichtiger Schritt für unsere langfristige Etablierung am schwedischen Markt. Sie zeigt, dass unser Full-Service-Konzept auf allen Ebenen auch in Schweden funktioniert“, unterstreicht Linus Sturesson, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik AB. Karin Hansson, Business area manager Energy bei Varberg Energi AB, betont: „Zusammen mit unseren Miteigentümern sind wir ein industrieller Partner mit hohen Ansprüchen – angefangen bei der Instandhaltung, über Arbeitsschutz und Sicherheit bis hin zum Assetmanagement. Wir glauben, dass dies der Anfang einer langfristigen Partnerschaft mit der Deutschen Windtechnik ist.“

Nach eigener Einschätzung konnte der Serviceanbieter neben dem Full-Service-Angebot auch durch eine breite Anlagenkompetenz überzeugen: „Da wir mit Turbinen von vier unterschiedlichen Anbietern operieren, scannen wir den Markt regelmäßig und hatten einige Kontakte zu unterschiedlichen Anbietern. Wir schätzen ein breites Spektrum an Erfahrungen und Fähigkeiten”, sagt Björn Sjöström, CEO Varberg Energi AB.

Die insgesamt 30 Anlagen des Serviceportfolios gehören zu unterschiedlichen Windparks rund um Varberg. Die Kommune ist zugleich der Hauptsitz der Deutschen Windtechnik AB in Südschweden. Die Instandhaltung werde in engem Austausch mit der deutschen Mutter koordiniert und das Servicepersonal in Schweden weiter aufgestockt, teilt Deutsche Windtechnik mit.

Ralf Ossenbrink / Deutsche Windtechnik

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