Deutsche Windtechnik gründet zwei neue Gesellschaften

15.10.2015

Die Deutsche Windtechnik AG konstituiert zwei neue Gesellschaften in den Niederlanden und in Dänemark. Damit will das Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach unabhängigen Service-Dienstleistungen gerecht werden.

Zusammen mit den Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und Spanien umfasst das dezentral angelegte Servicenetz der Deutschen Windtechnik AG inzwischen 76 Servicestationen und Betriebsstätten in ganz Europa. “Uns ist es wichtig, dass unser Management, die Serviceteams und relevante Lagerstätten auch auf europäischer Ebene nah an den Kunden bzw. an den betreuten Windparks dran sind. Nur so können wir weiterhin unsere Qualitäten wie Schnelligkeit und Flexibilität auch auf europäischem Level leben”, sagt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik AG.

Start mit Offshore-Projekten

Sowohl in den Niederlanden als auch in Dänemark liegt der Fokus zunächst auf der Bereitstellung von Inspektions-, Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für Offshore-Windturbinen. Die Deutsche Windtechnik stellt bereits erfolgreich solche Dienstleistungen in den deutschen Windparks Butendiek und Dan Tysk bereit. Mittelfristig will das Unternehmen in beiden Ländern auch onshore aktiv werden.

 „Ich denke, dass der Zeitpunkt einfach stimmt“, sagt Geert Timmers, der als Country-Manager Netherlands vom Hauptsitz in Utrecht aus die niederländische Deutsche Windtechnik BV leiten wird. „Einerseits geht der Trend in den Niederlanden in Richtung mehr Windenergie, sowohl zu Lande als auch im Meer. Die Borssele-Windparks sind nur der erste Teil von insgesamt 3.500 MW neuer Offshore-Windenergie. Die Windenergiekapazität zu Lande wird aber auch massiv ansteigen“, konkretisiert er.

Dänemark bleibt wichtiger Windstandort

Dänemark ist für die Windbranche nach wie vor von besonderer Bedeutung: Offshore und insbesondere als Logistikstandort spielt das Land eine zentrale Rolle, nicht zuletzt auch durch die ansässigen Hersteller und die vorhandene Kompetenz der Menschen.

„Die Gründung einer Gesellschaft ist nur die konsequente Fortsetzung unserer bereits bestehenden hervorragenden Geschäftsbeziehungen zu den vielen Partnern in diesem Land. Zu Beginn werden wir vornehmlich Offshore-Windparks aus diesem Land bedienen – unter anderem auch die genannten Windparks Butendiek und Dan Tysk“, sagt Carl Rasmus Richardsen. Er wird zusammen mit Jens Landwehr das Management der dänischen Deutsche Windtechnik ApS übernehmen. Gemeinsam bilden Richardsen und Landwehr bereits die Geschäftsführung der Deutsche Windtechnik Offshore und Consulting.

Katharina Garus

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