3-MW-Speicher an niederländischem Windpark vorgestellt

Noch besitzt der Energiespeicher in Zeewolde eine Kapazität von 3 MW. Nach seiner Erweiterung soll er allerdings mit 12 MW schnell stabilisierend auf des Netz einwirken können. (Photo: Alfen)
Noch besitzt der Energiespeicher in Zeewolde eine Kapazität von 3 MW. Nach seiner Erweiterung soll er allerdings mit 12 MW schnell stabilisierend auf des Netz einwirken können. (Photo: Alfen)
07.07.2017

Alfen und die Vattenfall-Tochter Nuon haben am Windpark Prinses Alexia in Zeewolde ihren 3-MW-Energiespeicher offziell vorgestellt. Damit soll überschüssiger Windstrom gespeichert und in Zeiten gesteigerten Bedarfs wieder freigesetzt werden. In einem zweiten Schritt ist sogar die Erweiterung auf 12 MW geplant.

Der Strom aus Windenergieanlagen kann teilweise nicht verwendet werden, weil das Netz ihn einfach nicht aufnehmen kann. Damit geht er verloren. Um dieses Problem zu beheben haben die Vattenfall-Tochter Nuon und Alfen gemeinsam einen Energiespeicher verwirklicht, der überschüssigen Strom am Windpark Prinses Alexia aufnehmen und im Bedarfsfall wieder abgeben soll. So können Verbrauchs-Spitzen und Tiefen ausgeglichen werden. Erneuerbare können sich auf diese Weise flexibler und stabilisierender im Strommarkt beteiligen.

Der 3-MW-Speicher im niederländischen Zewolde besteht aus Batterien, die BWM an Vattenfall geliefert hat. Das von Alfen entwickelte Speichersystem ist bereits heute mit vielen Batterien kompatibel und nach einer kurzen und intensiven Zusammenarbeit ließen sich auch die BMW-Batterien problemlos integieren.

In einem zweiten Schritt wird der Speicher am Prinses-Alexia-Windpark auf 12 MW erweitert. Ebenfalls in Planung sind für die Zukunft Porjekte, bei denen Batteriespeicher in Wohngebieten mit einer großen Zahl an Solaranlagen installiert werden. Der Stromüberschuss des Tages könnte dann in der Nacht verwendet werden um E-Mobile zu laden.

Philipp Kronsbein / Alfen

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