Senvions Halbjahresergebnis entspricht den Erwartungen

11.08.2017

Hamburg – Senvion, ein führender Hersteller für Windenergieanlagen weltweit, hat im ersten Halbjahr 2017 im Rahmen der Erwartungen Umsätze in Höhe von EUR 830 Millionen verzeichnet. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 7,4%, erzielt vor allem durch eine überzeugende Leistung im Service- und Offshore-Sektor. Die Aufträge in den ersten sechs Monaten beliefen sich auf EUR 940 Millionen, ein Anstieg um 70% im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufträge kamen vor allem aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, sowie den neuen Märkten wie beispielsweise Kroatien und Serbien. Die Festaufträge beinhalten auch einen Offshore-Vertrag über EUR 307 Millionen in Deutschland.

Der Halbjahresbericht von Senvion ist online verfügbar, und weitere Einzelheiten sind in der Darstellung der Ergebnisse enthalten. Darüber hinaus sind die Berichte auf der Website der Börse Luxemburg als amtlich bestelltes System für die zentrale Speicherung vorgeschriebener Informationen erhältlich.

Mit einem Auftragsbestand von EUR 5,5 Mrd. verzeichnet das Unternehmen einen soliden und stabilen Auftragseingang, darunter auch große internationale Aufträge in bestehenden und neuen Märkten. Senvion erwartet für 2017 einen starken Auftragseingang von EUR 2 Mrd. Der Erfolg in den neuen Märkten wird durch den jüngsten Abschluss der Finanzierungsvereinbarung für den 299-Megawatt (MW) bedingten Vertrag für zwei Projekte in Chile untermauert. Die Fertigstellung der beiden Projekte ist nun für den Herbst 2018 geplant. Dadurch werden sich, wie bereits angekündigt, Senvions prognostizierte Umsätze teilweise in das Jahr 2018 verschieben. Dies führt zu einer Anpassung der erwarteten Umsätze für 2017 auf EUR 1,9 - 1,95 Mrd. Die bereinigte erwartete EBITDA-Marge lässt Senvion unverändert bei 8,0 - 8,5%.

Jürgen Geißinger, CEO von Senvion, dazu: "Unsere Ergebnisse für das erste Halbjahr 2017 entsprechen unsere Erwartungen. Senvion stellt sich weiterhin dem herausfordernden Umfeld und verbleibt auf dem geplanten Kurs. Wir haben Fortschritte bei der zukunftsfähigen Ausrichtung unseres Unternehmens gemacht besonders vor dem Hintergrund global abnehmender Stromentstehungskosten und einer zunehmenden Verbreitung von Auktionen. Unser Auftragseingang wächst. Wir führen kontinuierlich neue Produkte in den Markt ein. Die Finanzierung für das Chile-Projekt ist jetzt abgeschlossen und wird nun in einen festen Auftrag umgewandelt. Das ist ein weiterer Meilenstein für unser Unternehmen. Wir haben dauerhafte Beziehungen aufgebaut, die sicherlich zu einer engen Zusammenarbeit bei zukünftigen Projekten führen werden."

Senvion hat seit April 2017 drei neue Produkte an den Markt gebracht, die zeigen, dass die modulare Produktstrategie funktioniert. Des Weiteren unterzeichnete das Unternehmen einen bedingten Vertrag mit RES Australia und den Projektpartnern über 166 Turbinen für den Murra Warra-Windpark in Australien mit einer Leistung von über 429 MW. Dies ist das größte Onshore-Projekt in der Geschichte Senvions.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 sanken die Onshore-Umsätze um 25% auf EUR 491 Mio., während die Umsätze im Service-Sektor um 10% auf EUR 151 Mio. anstiegen. Besonders positiv war das herausragende Wachstum im Offshore-Bereich. Senvion konnte die Umsätze in diesem Bereich um 145 Prozent auf EUR 184 Mio. steigern. Das bereinigte EBITDA von Senvion belief sich gemäß der Erwartungen auf EUR 62 Mio. bei einer Marge von 7,4%. Die Nettoverschuldung erhöhte sich auf EUR 261 Mio. bei einer Cashposition von EUR 150 Mio. aufgrund des Bestandsaufbaus in Erwartung der Installation in Chile und einigen anderen Märkten.

Manav Sharma, CFO von Senvion, dazu: "Wir sind zuversichtlich für 2017. Unsere Fähigkeit neue Märkte erfolgreich zu erschließen, untermauert unsere Wachstumsziele. Die mit unserem Move Forward Effizienzprogramm verbundenen Kostensenkungen haben uns geholfen, die Betriebskosten im Jahresvergleich im ersten Halbjahr um 19% zu reduzieren. Aufgrund der Refinanzierung im 2. Quartal sanken unsere Zinsaufwendungen ebenfalls um 19% und dürften noch weiter sinken, sobald die Effekte aus der Refinanzierung vollständig sichtbar werden."

Quelle: Senvion

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