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IBA Dock in Hamburg geöffnet
03.02.2010: Seit Februar ist das IBA Dock im Müggendorfer Zollhafen der neue Sitz der Hamburger IBA GmbH, die die Internationale Bauaustellung (IBA) ausrichtet. Das schwimmende Ausstellungs- und Bürogebäude wird mit einer Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage beheizt.
Das IBA Dock soll Anlaufstelle für die Besucher der IBA und Internationalen Gartenschau sein, die 2013 in Hamburg stattfinden wird. Die IBA zieht sich über mehrere Jahre. 2010 ist das Jahr der sogenannten Zwischenpräsentation, bei der sich die Besucher die IBA-Projekte im Baustadium ansehen können. Im Jahr 2013 soll dann die Abschlusspräsentation folgen. Viele der IBA-Projekte beschäftigen sich mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, wie etwa der Energiebunker Wilhelmsburg, das Forschungsvorhaben Tiefengeothermie, oder der Energieberg Georgswerder. „Klimawandel“ ist eines der drei Leitthemen der IBA
Das Heizsystem des IBA Docks stammt aus dem Hause Immosolar. Eine Wärmepumpe sorgt für das gewünschte Temperaturniveau. Sie entnimmt die benötigte Wärme je nach Angebot aus den Sonnenkollektoren (34 Quadratmeter) oder aus dem Elbwasser. Eine Photovoltaikanlage auf dem Terassendach mit einer Fläche von 103 Quadratmeter speist Solarstrom ins Netz. Bilanziell gleicht sie nach Angaben von Immosolar den Stromverbrauch der Wärmepumpe aus.
Öffentlich zugänglich wird das IBA Dock allerdings erst im Mai sein. Dann können die Besucher auch das Energieversorgungssystem bestaunen. Die Komponenten werden ischtbar markiert und auf Infotafeln erläutert, Monitore sollen die aktuellen Betriebsdaten anzeigen. (ea)
Funktionsprinzip des IBA Docks
Bildergalerie
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