23.08.2010:
Das chinesische Solarunternehmen LDK Solar hat angekündigt in der chinesischen Stadt Hefei, in der Provinz Anhui, eine Fabrik für Solarzellen und Module bauen zu wollen.
Photovoltaikmodule, die den ganzen Tag über perfekt zur Sonne ausgerichtet sind, produzieren mehr Strom als starr montierte. So simpel das auch klingt, die Lösungsansätze sind vielfältig. Jahr für Jahr kommt eine Vielzahl neuer Nachführanlagen auf den Markt.
Nachführanlagen sollen den Ertrag einer Photovoltaikanlage steigern. Je nach dem geplanten Standort gibt es eine Menge zu beachten. Die Anforderungen variieren durch begrenzte Bauhöhen, Grundstückspreise, zu erwartende Windlasten und vieles mehr. SONNE WIND & WÄRME wirft einen Blick auf die Neuentwicklungen der letzten Wochen und Monate.
Der Trend geht bei vielen Herstellern in Richtung großer Systeme. Mit der wachsenden Modulfläche steigt die statische Belastung, besonders wenn der Wind mal kräftiger weht. Das macht wiederum robustere Unterkonstruktionen und Motoren sowie immer häufiger auch teure Betonfundamente nötig. Andererseits braucht man in der Summe weniger Unterkonstruktionen, weniger Motoren, weniger Steuersystemeund weniger Verkabelungen. Beim Preis pro Quadratmeter Modulfläche sind große damit den kleinen Systemen tendenziell überlegen. Daher gibt es auch bei Branchenprimus Degerenergie, der erst kürzlich zu einem der 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands gewählt wurde, einen neuen großen Tracker. Das neue zweiachsige Modell 9000NT, das 70 m2 Modulfläche tragen kann, basiert auf dem Model 5000 HD, das bis zu 40 m2 trägt. Etwa 100.000 € hat Deger in die Weiterentwicklung investiert.