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Netzwerk für Energieholzplantagen
18.01.2010: Neue Forschungsinitiative soll die Nutzung von Holz von Kurzumtriebsplantagen voranbringen.
Unter der Leitung des ttz Bremerhaven, Dienstleister für anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung, wird seit Anfang 2010 ein nationales Netzwerk zur effizienten Gewinnung regenerativer Holzenergie aus Kurzumtriebsplantagen (KUP) etabliert. Ziel ist die Verknüpfung geeigneter Akteure, um dieses in Deutschland noch junge Innovationsfeld zu stärken und Aufträge für die Netzwerk-Partner zu generieren. „Vorhandenes Wissen zu nutzen, um wirtschaftlich rentable sowie ökologisch und sozial nachhaltige KUP-Projekte mit starken Partnern zu realisieren - das ist unser Ziel“, sagt Projektkoordinator Alexander Schank vom ttz Bremerhaven.
Gefördert wird das KUP-Netzwerk durch das ZIM-NEMO-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Am 15. Januar 2010 fand das Auftaktmeeting des „Kurz-Umtriebs-Plantagen Netzwerk Deutschland“ in Bremerhaven statt. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Im Anschluss sollen sich die einzelnen Initiativen selbst tragen und Praxisbeispiele für neue Vorhaben in weiteren Regionen liefern.
Es liegen nach Angaben des Forschungsdienstleisters bereits mehr als 50 Anfragen potenzieller Netzwerkteilnehmer vor, darunter von Unternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen. Begonnen wird jedoch mit 20 Partnerunternehmen, die gezielt ausgewählt wurden und eine in sich ergänzende Kerngruppe darstellen.
Gegenwärtig gibt es in Deutschland mit ca. 1.500 ha nur wenige Pilot- und Demonstrationsflächen. Das Potential für KUP wird auf 500.000 bis 1.000.000 ha geschätzt.
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