Sparen mit dem Wetterfrosch

Solarfocus setzt Live-Wetterdaten ein, um die Solaranlage zu optimieren. (Foto: Jens-Peter Meyer)
Solarfocus setzt Live-Wetterdaten ein, um die Solaranlage zu optimieren. (Foto: Jens-Peter Meyer)
14.03.2016

Die neue Kesselregelung von Solarfocus greift auf Livedaten eines Wetterservers zu. Daher weiß sie immer, wann die Sonne scheinen wird und wann nicht.

Das kann der Hausbewohner nutzen, um den Ertrag seiner Solarwärmeanlage zu optimieren. Ein Bedienfeld, in dem der Nutzer einen Balken verändern kann, ermöglicht die einfache Einstellung. Ein leerer Balken zeigt an, dass die sogenannte Wetterfrosch-Funktion ausgeschaltet ist. Der maximale Balken bedeutet, dass die Regelung versucht, die Nachheizung möglichst spät einzuschalten, damit möglichst viel Sonnenwärme genutzt werden kann. So kann der Hausbewohner individuell die Effizienz steigern, ohne an Komfort einbüßen zu müssen.

Die Wetterfrosch-Funktion kann unabhängig voneinander die Nachheizung des Heizkreises und der Trinkwarmwasserbereitung verzögern. Auch passiven Solargewinnen in Räumen mit großen Fensterfronten wird Rechnung getragen. Scheint die Sonne hinein, wird die Temperatur des Heizkreisvorlaufes entsprechend abgesenkt.

Jens-Peter Meyer

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