Österreich verlängert Förderung für Sonnenhäuser

Mit großen Solarwärmeanlagen lassen sich hohe solare Deckungsgrade für die Raumheizung und Warmwasserbereitung erreichen, wie bei diesem Sonnenhaus in Oberdürnbach in Niederösterreich. (Foto: Architekt Martin Rührnschopf)
Mit großen Solarwärmeanlagen lassen sich hohe solare Deckungsgrade für die Raumheizung und Warmwasserbereitung erreichen, wie bei diesem Sonnenhaus in Oberdürnbach in Niederösterreich. (Foto: Architekt Martin Rührnschopf)
19.05.2017

Bauherren in Österreich, die eine große Solarheizung in ihr neues Eigenheim einbauen lassen wollen, können auch in diesem Jahr wieder eine attraktive staatliche Förderung dafür in Anspruch nehmen. Darauf macht die Initiative Sonnenhaus Österreich aufmerksam.

Der Klima- und Energiefond fördert im Rahmen des Programms „Demoprojekte Solarhaus 2017“ auch weiterhin private Gebäude mit solarthermischen Anlagen, die beim Wärmebedarf einen solaren Deckungsgrad von mindestens 70 % erreichen. Der Förderungszuschuss in der Höhe von bis zu 12.000 € wird nach dem Heizwärmebedarf des Gebäudes bemessen. Für Projekte, die für die Begleitforschung ausgewählt werden, ist die Förderung für das Gesamtsystem (Solaranlage und Zusatzheizung) auf insgesamt 17.000 € begrenzt. Die Anträge müssen bis zum 22. September 2017 online unter www.publicconsulting.at gestellt werden.

„Wir begrüßen es sehr, dass der Klima- und Energiefond diesen Anreiz zum Bau von Sonnenhäusern weiterhin bietet“, sagt Peter Stockreiter, Geschäftsführer der Initiative Sonnenhaus Österreich. „Mit dem Zuschuss wird es privaten Bauherren erleichtert, eine große Solarwärmeanlage zu bauen, mit der sie langfristig viele Energiekosten einsparen und das Klima schonen.“ Für Holzfeuerungen und Wärmepumpen für die Zuheizung kann ein zusätzlicher Zuschuss beantragt werden. Für Pellets-, Scheitholz- und Hackgutheizungen liegt er je nach Feuerungsart zwischen 500 und 2.000 €, für eine Wärmepumpe gibt es 2.000 € Zuschuss.

Voraussetzung, die Förderung zu erhalten, ist ein Beratungsgespräch. Zentraler Ansprechpartner ist Walter Becke von AEE INTEC in Gleisdorf. Er ist unter w.becke@aee.at zu erreichen. Nähere Informationen zum Förderprogramm gibt es beim Klima- und Energiefonds unter www.klimafonds.gv.at.

Jens-Peter Meyer / Initiative Sonnenhaus Österreich

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