GASAG Umweltpreis für Solarheizungsoptimierer

Jury-Mitglied Dr. Klaus Rinkenburger (r.), Geschäftsführer der Innung SHK Berl
Jury-Mitglied Dr. Klaus Rinkenburger (r.), Geschäftsführer der Innung SHK Berl

Solche Kunden kann man sich als Unternehmen nur wünschen. Der Energieanlagenelektroniker und Solvis-Kunde Thomas Helmrich hat den GASAG-Umweltpreis in der Kategorie „Handwerk und Umwelt“ für sein Engagement um effiziente Heizungen erhalten. Helmrich hat sich im Jahr 2008, im Rahmen einer Heizungsmodernisierung, eine Solvismax Solarheizung mit 650-L-Pufferspeicher und einem gedrosselten Ölbrenner installiert. Nach dem Kauf entdeckte Helmrich, das die Heizung mit einem Datenchip ausgestattet war. „Ich stellte fest, dass die Regelung eine permanente Datenaufzeichnung macht und so eine, bis zu zwei Jahre rückwirkend minutengenaue Auswertung zur Optimierung ermöglicht,“ erklärt Helmrich. Seine eigene Heizung läuft inzwischen so gut, dass er einen solaren Deckungsgrad von 47 % erreicht. Die Begeisterung für die Optimierung teilt er über seine Webseite www.solvis-analyse.de. Andere SolvisMax-Kunden können sich dort umfassend über Helmrichs Erfahrung mit seiner Heizung informieren. Viel wichtiger aber: Kunden können sich von ihm eine Analyse ihrer eigenen Heizung erstellen lassen. Inzwischen hat er über 100 SolvisMax-Heizungen mit einer Datenmenge von knapp 150 Betriebsjahren ausgewertet. Die Kunden konnten damit im Einzelfall schon bis zu 30 % Energie einsparen.

Den Service betreibt Helmrich komplett eigenständig und unabhängig vom Unternehmen Solvis. „Nach meinem Verständnis versteht die Firma Solvis seine Kompetenz in der Produktentwicklung, Herstellung und Produktqualitätssicherung," erklärt er. „Die Installation, Inbetriebnahme und der Service liegt ausschließlich in der Verantwortung des Fachhandwerks mit dem direkten Kontakt zum Kunden.“ Letzte seien denn auch seine Kunden. Es gibt aber erste Ansätze von Gebietsvertretungen, die den Analyseservice als Standard zur Installation anbieten.

Jan Gesthuizen