Aktionsplan für Solarwärme

Damit das klappt, empfiehlt der Verband in dem 26-seitigen Dokument ein Paket von Maßnahmen. Dazu gehören der verpflichtende Einbau von Solarwärmeanlagen in Neubauten und bei größeren Renovierungen. Finanzierungshilfen sollen vor allem den Einsatz in bestehenden Gebäuden fördern. Begleitende Maßnahmen wie Ausbildungsförderung und Fördermittel für Forschung und Entwicklung sollen zum langfristigen Erfolg beitragen.

Der Aktionsplan richtet sich an Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. »Die Richtlinien werden wertvoll sein für die Umsetzung der kommenden EU-Richtlinie über erneuerbare Energien in Heizung und Kühlung«, sagte Nigel Cotton, Vorsitzender des Estif-Beirats.

Vom 29. bis zum 31. Januar hatte der European Renewable Energy Council (Erec), die Dachorganisation der Lobbyverbände, zusammen mit dem Bundesumweltministerium in Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft in Brüssel die European Renewable Energy Policy Conference veranstaltet. 800 Interessenvertreter mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen hatten teilgenommen.