Wechselrichter bestehen Poseidons Herausforderung

Im 12-MW-Solarpark Folelli ist der neue Wechselrichtertyp blueplanet 50.0 TL3 OD+ installiert. (Foto: Ralos new energy)
Im 12-MW-Solarpark Folelli ist der neue Wechselrichtertyp blueplanet 50.0 TL3 OD+ installiert. (Foto: Ralos new energy)
10.07.2017

Seeluft ist Gift für empfindliche Elektronik. Für zwei Projekte auf Korsika hat KACO new energy nun eine Lösung gesucht und und nach eigenen Angaben auch gefunden um die benötigten Wechselrichter beständig vor den Einflüssen durch salzige Seeluft zu schützen.

Frankreich hat sich zum Ziel gesetzt bis 2032 Photovoltaik-Anagen mit einer Leistung von mehr als 18,2 GW zu installieren. Korsika, das jährlich ca. 2.750 Sonnenstunden mehr hat als das französische Festland, ist bei diesem Ausbauziel von essenzieller Bedeutung. Zwei zusätzliche Parks mit jeweils 12 MW sind derzeit unweit der Städte Aghione und Folelli im Bau. Errichtet werden sie von RALOS new energy.

Besonderheit der beiden Parks ist die Nähe zum Meer. Die salzige Luft, von Urlaubern geliebt, sorgt bei Wechselrichtern tendenziell eher für erhöhten Verschleiß durch Korrosion. Aus diesem hat KACO new energy die insgesamt 395 gelieferten Wechselrichter mit speziellen Bauteilen ausgestattet. So sollen die Geräte trotz widriger Umstände dauerhaft voll funktionsfähig bleiben.

Bei den in Korsika verwendeten Wechselrichtern handelt sich ich um Geräte des Typs blueplanet 50.0 TL3 INT, deren Kühlkörper zusätzlich eloxiert wurde. Außerdem wurde das Aluminiumgehäuse mit einer besonderen C5-Lackierung versehen und das Lüftungsgitter sowie sämtliche Scharniere aus hochbeständigem Edelstahl gefertigt. Diese Modellvariante soll bald als blueplante 50.0 TL3 OD+ auch in die Serienfertigung überführt werden.

Philipp Kronsbein / KACO new energy

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