Tesla und Fronius starten Stromspeicherkonzept

Tesla für zuhause: Der Batteriespeicher soll in Europa vor allem den solaren Eigenverbrauch stärken, unterstützt durch Wechselrichtertechnologie von Fronius. (Foto: Tesla)
Tesla für zuhause: Der Batteriespeicher soll in Europa vor allem den solaren Eigenverbrauch stärken, unterstützt durch Wechselrichtertechnologie von Fronius. (Foto: Tesla)
04.05.2015

Die Marke Tesla steht zweifellos eher für Mobilität als fürs Zuhausebleiben. Doch das Unternehmen geht nun mit seiner Batterietechnologie in den Markt für stationäre Stromspeicher. Mit dem Wechselrichterhersteller Fronius wollen die Kalifornier ab dem 4. Quartal 2015 die Tesla Home Battery in Deutschland und Europa vermarkten.

Die Partner reagieren auf das steigende Interesse an Stromspeichern, die den Eigenverbrauch von Solarstrom deutlich verbessern. Eine in Elektroautos eingesetzte Speichertechnologie wird nun mit der Wechselrichter- und Smart-Meter-Technologie von Fronius kombiniert. Zum Einsatz kommt der Wechselrichter Fronius Symo Hybrid, der auch die bereits etablierte Fronius Solar Battery unterstützt. Die Tesla Home Battery wird ebenfalls für die Wandmontage geeignet sein. Die Kooperation sieht Fronius-Spartenleiter Martin Hackl als Schritt zu einer vollständig regenerativen Energieversorgung: „Tesla, als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Elektromobilität, ist ein willkommener Partner auf unserem Weg in Richtung 24 Stunden Sonne.“ Die Partnerschaft beider Unternehmen besteht bereits im Automobilbau: Tesla verwendet Schweißtechnologie von Fronius in der Produktion der Modelle S und X.

Während die Speicher-Kombilösung von Fronius und Tesla ab dem vierten Quartal erhältlich sein soll, kündigt Tesla in den USA bereits für den Sommer den Verkauf stationärer Speicher unter der Bezeichnung „Tesla Energy“ an. Der Speicher Powerwall wird mit 7 und 10 kWh Speicherkapazität angeboten und ist für die Solarstromnutzung und als Backup-Lösung konzipiert.

Ralf Ossenbrink