Start für The smarter E Europe in München

20.06.2018

Der weltweite Markt für erneuerbare Energien boomt: Nach Angaben des aktuellen REN21 Renewables 2018 Global Status Report wurden 2017 178 Gigawatt (GW) zusätzliche erneuerbare Stromkapazitäten geschaffen, davon 98 GW nur durch Photovoltaik (PV). In erneuerbare Energien wurde doppelt soviel investiert wie in fossile und nukleare Energiequellen. Der daraus gewonnene Strom kann nicht nur für die Stromversorgung von Gebäuden in der Industrie, im Gewerbe oder in Wohngebäuden genutzt werden, sondern auch dafür, Elektro-Fahrzeuge zu laden. Die Zahlen zeigen hier: Für die Elektrifizierung des Verkehrssektors wird mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen gebraucht. Bis 2030 sollen nämlich bis zu 50 Millionen Autos auf den Straßen weltweit unterwegs sein – so die Einschätzung der International Renewable Energy Agency (IRENA). Dies ist nur eine von vielen sektorenübergreifenden Entwicklungen, die sich im Erfolg von The smarter E Europe widerspiegeln.

Fokusthemen: Sektorenkopplung, Digitalisierung und Dezentralisierung
Die Sektorenkopplung, also die Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität, steht im Fokus von The smarter E Europe. Beispiele dieser Verzahnung lassen sich in allen Messen und in allen Hallen finden. Sie beflügelt die Entwicklung neuer Geschäftsideen, Produkte und Lösungen. Energieerzeuger stellen Ladesäulen auf und schaffen die notwendige Infrastruktur zur Beladung von Elektrofahrzeugen. Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach erzeugen nicht nur Strom, sie betanken auch das eigene Elektrofahrzeug und unterstützen die Wärmepumpe zur Gebäudeheizung. Synergien dieser Art haben letztlich zur Gründung von The smarter E Europe geführt. Besonders thematisiert wird die Sektorenkopplung in allen Foren: Vom dem The Smarter E Forum und Intersolar Forum über das ees und Power2Drive Forum bis hin zu den Energie Kompakt Foren der EM-Power.

Digitalisierung und Dezentralisierung sind zwei Trends, die sich ebenfalls durch alle Messehallen ziehen. Digitalisierung fördert und vereinfacht die Dezentralisierung, weil auch dezentralisierte kleinere Einheiten, also zum Beispiel Eigenheime mit Solardächern oder Heimspeichern zusammenarbeiten und wie ein großer Abnehmer oder Anbieter am Markt auftreten können. Auch virtuelle Kraftwerke, die elektrische Leistung verlässlich bereitstellen können, sind ein Beispiel, wie erneuerbare Energien mit Hilfe der Digitalisierung Großkraftwerke ersetzen können. 

Drei Awards
Der erste Messetag endet mit einem Höhepunkt: der Vergabe des The smarter E AWARD, Intersolar AWARD und ees AWARD. Die Verleihung findet um 17.00 Uhr auf dem The smarter E Forum in Halle B2, Stand B2.570 statt. Die hochkarätige Jury zeichnet innovative, zukunftsträchtige und nachhaltige Produkte, Lösungen und Projekte aus, die am Mittwoch vorgestellt und gefeiert werden. Die vielen Teilnehmer der Awards und natürlich die Gewinner sind Leuchttürme der Branche. Sie tragen dazu bei, das Leben der Menschen deutlich zu verbessern, neue Geschäftsideen zur generieren und vorhandenen Unternehmungen einen entscheidenden Anschub zu geben. Entsprechend groß ist das internationale Medienecho.

Umfangreiches Konferenzangebot
Aus zwei mach vier: Ergänzend zur Intersolar und ees Conference finden ab diesem Jahr auch erstmals die The smarter E Conference und die Power2Drive Conference statt. Alle Konferenzen, zu denen rund 1.700 Teilnehmer und über 350 Referenten erwartet werden, laufen bereits seit dem 19. Juni im Internationalen Congress Center München (ICM) und dauern insgesamt zwei Tage. Nationale und internationale Experten vertiefen hier die Themen der Messe und diskutieren die neuesten Trends und Entwicklungen der internationalen Märkte. Topthema sind die Sektorenkopplung und die daraus entstehenden Geschäftsmodelle, die Möglichkeiten, die durch die stark gesteigerte Effizienz von Solarmodulen und wesentlich geringeren Produktionskosten entstehen, die effiziente Einbindung von Speichersystemen sowie Technologien für nachhaltiges Energiemanagement in öffentlichen und industriellen Gebäuden und Privathäusern.

Zwei neue Messen: Power2Drive Europe und EM-Power
Neben den etablierten Messen Intersolar und ees Europe öffnen in diesem Jahr zum ersten Mal die Power2Drive Europe und die EM-Power ihre Pforten. Während die Intersolar Europe die Gewinnung und Verteilung von Solarenergie und die ees Europe die Speicherung dieser Energien in den Fokus stellen, geht es bei der Power2Drive Europe um Ladeinfrastruktur und Elektromobilität und bei der EM-Power um die intelligente Energienutzung in Industrie und Gebäuden. Zusammen decken alle vier Messen die Bereiche der Erzeugung, Speicherung und intelligente Verteilung sowie Nutzung erneuerbarer Energien ab. Geschlossen wird die logische Klammer durch die Innovationsplattform The smarter E Europe.
 

Quelle: Solar Promotion

The smarter E Europe und ihre Einzelveranstaltungen finden zeitgleich vom 20. bis 22. Juni 2018 auf der Messe München statt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: 
www.TheSmarterE.de