SMA verzeichnet im ersten Halbjahr 2017 starkes Wachstum mit Systemtechnik für Speicheranwendungen

10.08.2017

Knapp das Vorjahresniveau unterschreitend verkauft SMA Solar Technologies in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 3,8 GW. Eine für das Unternehmen erfreuliche Entwicklung zeichnete sich derweil im Bereich der Systemlösungen für gewerbliche PV-Anlagen sowie für Speicheranwendungen ab.

In den ersten beiden Quartalen von 2017 sanken die Umsatzerlöse der SMA Solar Technology AG in allen Segmenten und Regionen merklich. Trotz dieses deutlichen Umsatzrückgangs erwirtschaftete SMA ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von € 29,0 Mio. Das Konzernergebnis betrug im ersten Halbjahr 2017 € 8,8 Mio. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2016 lag der EBITDA bei € 19,4 Mio.

Der Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2017 steht auf der Internetseite SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Das Geschäftsmodell der SMA ist nicht kapitalintensiv. Das Unternehmen erwirtschaftete deshalb im Berichtszeitraum einen hohen operativen Cashflow von € 38,8 Mio. und baute die hohe Liquiditätsreserve weiter aus. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 49,7 %. Damit weist SMA weiterhin eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Darauf aufbauend möchte man nun von der Digitalisierung der Energiewirtschaft profitieren und neue Geschäftsmodelle erschließen.

„Nach einem verhaltenen Jahresstart konnte SMA im zweiten Quartal 2017 den Umsatz gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 20 Prozent steigern. Insbesondere in der Region Asien-Pazifik (APAC) haben wir in allen Kernsegmenten einen erfreulichen Zuwachs verzeichnet. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir vor dem Hintergrund des starken Auftragseingangs in allen Märkten eine weitere deutliche Belebung des Geschäfts“, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. „Mittelfristig rechnen wir mit einem exponentiellen Wachstum im Segment der Speicheranwendungen. SMA verfügt bereits heute über Systemtechnik, um große Speicherlösungen für die Stabilisierung der Stromnetze einzusetzen oder Batterien für die Erhöhung des Eigenverbrauchs bei privaten Haushalten oder Unternehmen zu nutzen. Durch unser intelligentes Energiemanagement und strategische Allianzen haben wir die Basis für neue Geschäftsmodelle geschaffen. SMA wird deshalb vom weltweiten Trend zu dezentralen Energien und von der Digitalisierung der Energiewirtschaft profitieren.“

Der SMA Vorstand bestätigt die am 1. August 2017 erhöhte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017. Sie sieht bei einem Umsatz von 900 Mio. Euro bis 950 Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 85 Mio. Euro bis 100 Mio. Euro vor. Durch einen hohen operativen Cashflow wird die Nettoliquidität voraussichtlich auf über 450 Mio. Euro steigen.

SMA / Philipp Kronsbein

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